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Die Liberalisierung des Gasmarktes begann zwar schon im Jahr 1998, allerdings fehlten da noch die alternativen Anbieter: Neben den langfristigen Lieferverträgen standen der Marktöffnung weitere Hemmnisse im Wege. Der Strommarkt hatte es vorgemacht, allerdings war der Markt der Gasanbieter anders strukturiert. Erst mit dem Eingriff der Bundesnetzagentur im Jahr 2005 schritt die Liberalisierung fort, ab 2006 konnten Verbraucher ihren Gasversorger wechseln – zumindest theoretisch. Es sollte noch einige Jahre dauern, bis den Gaskunden überall interessante Alternativen zur Auswahl standen. Angesichts der von 1998 bis 2008 um fast 100 Prozent gestiegenen Gaspreise wurde dies auch höchste Zeit.

Gasanbieter in Deutschland: Sie haben heute die Wahl

Bis vor einigen Jahren war es für die übersichtliche Anzahl der in Deutschland aktiven Gasanbieter relativ einfach, die Gaspreise deutlich nach oben zu treiben. Als Argumente diente einerseits die Ölpreisbindung, andererseits wurden steigende Einkaufspreise angeführt. Dabei ist die Bindung an den Ölpreis keineswegs gesetzlich verankert, vielmehr ist es eher so, dass sich die Gasproduzenten, -Importeure und -versorger branchenintern auf diesen Mechanismus einigten. Dabei ging es wohl auch um die vermeintliche Konkurrenz zwischen den unterschiedlichen Energieträgern, die hier clever ausgenutzt wurde.

GasanbieterGrundsätzlich durchläuft Erdgas eine komplexe Handelskette bis zu Ihnen, die Formeln für die Preisbildung blieben meist unbekannt – zumindest bis 2004/2005: In dieser Heizperiode entfernten sich die Gaspreise für Verbraucher nämlich in einem besonderen Maße von den Preisen für die Gasimporte, was kritische Stimmen aus Politik, von Verbraucherverbänden und Medien auf den Plan rief. Im Fokus standen die Großhändler für Erdgas, die hier offenbar fette Gewinne einstreichen konnten. Mit Unterstützung der Verbraucherverbände zeigten Privatkunden, dass sie nicht gewillt waren, diese Preispolitik mitzutragen. Sie verweigerten unter Vorbehalt die Bezahlung ihrer Rechnungen und reizten den Rechtsweg über alle juristischen Instanzen aus. Mit teilweisem Erfolg: Der Bundesgerichtshof (BGH) urteilte am 13.6.2007 (AZ: VIII ZR 36/06), dass es den Verbrauchern durchaus freisteht, sich gegen Gaspreiserhöhungen zu wehren. Allerdings blieb die Rechtslage weiterhin ungeklärt, denn Tariferhöhungen wegen steigender Bezugskosten wurden grundsätzlich als gerechtfertigt eingestuft.

Allerdings haben sich zwischenzeitlich die Marktbedingungen verändert: Konnten im Jahr 2008 nur 5 Prozent der Gaskunden auf mehrere Gasanbieter zugreifen, es waren damals rund neun, mussten sich 60 Prozent mit einem externen Anbieter zufriedengeben. Heute tummeln sich auf dem Gasmarkt 980 Gasanbieter, ein Großteil davon ist jedoch nur lokal oder regional aktiv, wie beispielsweise Biogas-Hersteller, die vor allem in die Nahwärmenetze einspeisen. Unter den überregionalen und bundesweiten Akteuren finden sich immer noch die einstigen Marktbeherrscher wie E.on oder RWE, die jedoch auch mit eigenen Tochterunternehmen spezielle Zielgruppen ansprechen und den Wettbewerb ankurbeln.

Nutzen Sie den zunehmenden Wettbewerb intelligent für sich aus: Setzen Sie den Gaspreisvergleich ein, um billige Gasanbieter in Ihrem Wohngebiet zu finden und mit einem Gasanbieterwechsel effektiv Geld zu sparen. Der Aufwand ist überschaubar, der Effekt kann enorm sein – vor allem, wenn Sie noch Grundversorgungskunde sind.

Vergleich Gasanbieter: Grundversorgung, Ersatzversorgung und alternative Anbieter

Um Ihnen den Gasanbieter Vergleich zu erleichtern, sollen zunächst einige Grundregeln und Begriffe erläutert werden:

Grundversorgung

Gasanbieter VergleichDas im Jahr 2005 in Kraft getretene Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) regelt die sogenannte Grundversorgung. Danach muss der Gasanbieter, der in einem bestimmten Netzgebiet die meisten Verbraucher mit Gas beliefert, auch die Grundversorgung übernehmen. Diese für drei Jahre geltende Festlegung beinhaltet den grundsätzlichen Versorgungsauftrag, sodass Haushalte und kleine Betriebe sich auf die Belieferung mit Gas zu vorher festgelegten Konditionen verlassen können. Diese Marktposition, aber auch die komfortablen vertraglichen Bedingungen führen dazu, dass die Grundversorgungstarife relativ teuer, aber flexibel zu kündigen sind.

Ersatzversorgung

Sollten Sie als Verbraucher mit Lieferengpässen oder finanziellen Schwierigkeiten Ihres Gasanbieters konfrontiert werden, müssen Sie keine Versorgungslücke befürchten: In diesen Fällen setzt die Ersatzversorgung ein, die somit als Schutzfunktion zu bewerten ist. Die Grundversorger übernehmen diese Belieferung für drei Monate, in denen Sie als Betroffene/r aktiv werden können: Suchen Sie sich in diesem Fall schnell einen neuen Gasanbieter, mit dem Sie einen bedarfsgerechten Liefervertrag abschließen können. Sollten Sie dies versäumen, wird die Ersatzversorgung umgestellt auf die Grundversorgung: Ihre Gaslieferungen sind sichergestellt, Sie können kurzfristig kündigen und die Angelegenheit bereinigen.

Alternative Gasanbieter

Bereits gewusst?Mit der Öffnung des Gasmarktes ist es auch kleineren Gasversorgern, darunter oft lokale und regionale Gasanbieter, möglich, Ihre Gasversorgung zu gewährleisten. Sie müssen nämlich kein eigenes Gasnetz betreiben, sondern können gegen ein Netzentgelt die vorhandenen Leitungssysteme nutzen. Sie als Verbraucher haben deswegen keinerlei zusätzliche Kosten oder Wechselgebühren zu befürchten, im Gegenteil, Sie können effektiv sparen: Die alternativen Gasanbieter drängen in den Markt und nutzen dazu eine teilweise aggressive Preispolitik. Im Gaspreisvergleich können Sie deswegen auf umfangreiche Informationen zugreifen, sodass Sie sich ein Bild von der Qualität des Anbieters machen können. Der Gasanbieterwechsel ist unproblematisch durchzuführen, technische Arbeiten oder Zählerwechsel sind nicht notwendig. Da der neue Gasanbiete einen Großteil der mit dem Wechsel verbundenen Formalitäten für Sie übernimmt und die Gasversorgung in jedem Fall sichergestellt ist, gehen Sie kein Risiko ein.

Nutzen Sie noch die Grundversorgung, müssen Sie nicht zwangsläufig einen neuen Gasanbieter suchen: Fragen Sie bei Ihrem Grundversorgungsunternehmen nach alternativen Gastarifen an, die oft genug deutlich günstiger sind. Sollte sich keine unkomplizierte Lösung finden lassen, können Sie immer noch kündigen.

Zum Hintergrund: Wie so gibt es preiswerte Gasanbieter?

Günstige GasanbieterDie Ursachen sind einerseits in der Struktur des deutschen Gasmarktes zu finden: Es gibt neben den großen Konzernen, wie zum Beispiel RWE, E.on oder Vattenfall, die regional aufgestellten Stadtwerke und die Gasanbieter ohne eigenes Netz. Während die Großanbieter ein großflächiges Netz auf eigene Kosten betreiben und somit die bundesweite Gasversorgung sicherstellen, betreiben die Stadtwerke kleinräumige Netze in ihren Regionen – die alternativen Gasanbieter müssen die Nutzung der Netze deswegen bezahlen. Schon hier können also Unterschiede in der Kostenstruktur auftreten. Darüber hinaus spielen jedoch die Einkaufsmodalitäten eine wichtige Rolle: Können hier langfristige und günstige Lieferverträge geschlossen werden, eröffnet sich auch der Spielraum, diese Preisvorteile an Sie als Verbraucher weiterzugeben.

Und dies wird teilweise extrem ausgenutzt: Es gibt durchaus einige billige Gasanbieter, die so eng kalkulieren, dass sie unter dem Strich Verluste einfahren. Die Motivation: Neukundengewinnung. Oft genug beschränken sich diese Preisvorteile auf das erste Vertragsjahr, was einen detaillierten Gaspreisvergleich umso wichtiger macht. Allerdings kann diese Strategie auch fehlschlagen, wenn sich kleinere Gasanbieter nämlich finanziell übernehmen oder übermäßig viele Zahlungsausfälle verkraften müssen, können sie durchaus auch in die Insolvenz rutschen – wie bereits geschehen. Für Sie als Gaskunden ist das nicht weiter schlimm, außer Sie haben größere Vorauszahlungen oder die Stellung einer Kaution vereinbart, denn das Geld ist dann verloren. Trotzdem ist diese Entwicklung als positiv zu bewerten, setzt sie doch die großen Anbieter soweit unter Druck, dass auch diese ihre Tarife enger kalkulieren und mit Bonifikationen um ihre Kunden kämpfen – und das können Sie geschickt ausnutzen.

Günstige Gasanbieter suchen – Umweltschutz nicht vergessen

Tipps und HinweiseAls Verbraucher haben Sie es also nicht nur in der Hand, Einfluss auf die Gaspreise zu nehmen, sie können auch einen Beitrag für den Umweltschutz leisten: Entscheiden Sie sich für Biogas- oder Klimatarife, ist das mit Konsequenzen für die Gasanbieter verbunden. Grundsätzlich wird Ihnen Erdgas geliefert, das ohnehin unter den fossilen Brennstoffen als klimafreundlichster gilt. Im Vergleich zu Kohle oder Öl wird bei der Verbrennung von Gas nämlich im Verhältnis zur Kohlendioxid-Emission das Vierfache an Energie freigesetzt. Und doch können Sie noch mehr tun:

Öko- und Klimagas mit CO2-Freistellung

Im Gasanbietervergleich finden Sie verschiedene Öko- und Klimagas-Tarife. Diese Bezeichnung soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Gasanbieter ebenfalls mit Erdgas arbeiten. Allerdings gleichen sie die Kohlendioxid-Emissionen mit der Investition in verschiedene Klimaprojekte aus. Unter dem Strich wird also ein Teil der eingenommenen Gaspreise in spezielle Vorhaben geleitet, wie beispielsweise Aufforstungsprojekte in anderen Ländern. Das ist ein durchaus probates Mittel, denn Klima ist eine globale Angelegenheit. Um die Seriosität derartiger Tarifangebote sicherzustellen, wird die Qualität der Projekte nach strengen Kriterien bewertet und zertifiziert. Eines der zuverlässigsten Label ist beispielsweise der Verified Carbon Standard (VCS).

Biogas und Biomethan zur Beimischung

Eine Alternative stellen die Gasprodukte dar, bei denen dem Erdgas bestimmte Anteile an Biogas beigemischt werden, wobei der Anteil von fünf bis 30 Prozent schwanken kann. Nur einzelne spezialisierte Gasanbieter können 100-prozentiges Biogas liefern – und das in erster Linie in begrenzten Gebieten. Insbesondere für das Biogas wird Klimaneutralität anerkannt, auch bei einer Verbrennung wird nur die Kohlendioxid-Menge freigesetzt, wie die bei der Gasherstellung verwendeten Pflanzen einst in der Wachstumsphase gebunden hatten. Grundsätzlich basiert die Biogas-Produktion nämlich auf der Vergärung von organischen Ausgangsstoffen, bei der ein methanhaltiges Gasgemisch entsteht. Eigentlich müsste das Resultat demnach als Biomethan bezeichnet werden. Da es jedoch auf Erdgasqualität aufbereitet wird, hat sich Biogas durchgesetzt.

Nutzen Sie den Vergleich für Gasanbieter, um sich zu den Preisunterschieden zwischen den klassischen Erdgas- und den alternativen Ökogas- und Biogas-Tarifen zu informieren. Sie werden immer wieder auf günstige Gasanbieter treffen, die trotzdem einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Vergleich: Gasanbieter nach Preis und Leistung bewerten

GasanbietervergleichDass billig nicht immer heißt, dass Sie günstig kaufen, ist keine neue Erkenntnis – allerdings trifft dies auch auf den Gasanbieter Vergleich zu: Ausschlaggebend für eine tragfähige Entscheidung sind in erster Linie Ihre individuellen Präferenzen und persönlichen Voraussetzungen.

  • Sind Sie beispielsweise Single und beruflich stark eingebunden, dürfte sich ein hoher Arbeitspreis mit niedrigem Verbrauchspreis nicht rechnen – der passt eher zu einer großen Familie mit hohem Jahresverbrauch. Greifen Sie also lieber auf spezielle Varianten mit niedrigem Grundpreis und im Vergleich höheren Verbrauchspreis zurück.
  • Wollen Sie keinen großen Aufwand betreiben und sind grundsätzlich mit Ihrem Gasversorger zufrieden, sprechen Sie ihn auf günstigere Tarife an: Der Tarifwechsel kann intern sehr schnell erledigt werden – so wird auch aus einem Grundversorger ein günstiger Gasanbieter.
  • Macht Ihnen der Gasanbieterwechsel nicht viel aus, weil Sie mit dem Gaspreisvergleich sicher umgehen, dann nutzen Sie das Potenzial effektiv aus: Vereinbaren Sie die Laufzeiten für Ihre Gasversorgung so, dass Sie zwar von der Preisgarantie profitieren, aber trotzdem flexibel genug bleiben, um die Wechselprämien und Vergünstigungen regelmäßig in Anspruch zu nehmen.
  • Liegt Ihnen der Umweltschutz am Herzen, wählen Sie einen der Ökogas-Tarife: Ob Sie dabei Klimagas- oder Biogas-Tarife bevorzugen, ist dabei unerheblich. Die Gasanbieter tragen in jedem Fall zur Erhaltung unserer Umwelt bei – und Sie mit.

Wie auch immer Ihre persönliche Strategie aussieht, der Gasanbieter selbst sollte eine wichtige Rolle bei Ihrer Entscheidung spielen: Achten Sie bitte darauf, dass es nicht nur ein billiger Gasanbieter ist, sondern auch ein seriöser. Dazu können Sie die Kundenbewertungen sehr gut heranziehen, hier erhalten Sie einen guten Eindruck zur Servicequalität und zur Qualität der Wechselprozesse.

Gasanbietervergleich einsetzen und Anbieterwechsel angehen

Tipps und HinweiseEs ist ausgesprochen einfach, den Wechsel des Gasversorgers einzuleiten:

  • Sie entscheiden sich für einen neuen Gasanbieter.
  • Die Kündigung Ihres bisherigen Vertrages können Sie ihm überlassen oder selbst erledigen.
  • Der alte Versorger rechnet Ihren Vertrag ab.
  • Der neue Gasanbieter nutzt den zum Wechsel aktuellen Zählerstand für seine Abrechnung.
  • Die Gasversorgung ist nie gefährdet, auch wenn der neue Vertragsabschluss sich hinzieht.

Wollen Sie Ihren Gasvertrag regulär kündigen, also unter Einhaltung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist, können Sie das Ihrem neuen Gasanbieter überlassen: Er erhält von Ihnen eine Vollmacht und erledigt die notwendigen Schritte für Sie. Alternativ können Sie ein Sonderkündigungsrecht nutzen – und zwar wenn

  • Ihr Gasversorger seine Preise erhöht oder
  • Sie in eine andere Wohnung umziehen.
Im letzteren Fall sind jedoch zunächst die vertraglichen Bedingungen zu prüfen, denn insbesondere die überregionalen Versorger führen die bestehenden Verträge auch bei einem Wohnungswechsel fort, sofern sie am neuen Wohnort aktiv sind.

Fazit: Gasanbieter – Vergleich nutzen und Geld sparen

Bitte beachten!Seit einigen Jahren haben Sie als Verbraucher eine echte Wahl am Gasmarkt: Neben den großen Gasversorgern drängen zunehmend kleinere Gasversorger auf den Markt, die dazu nicht einmal ein eigenes Gasnetz benötigen. Sie zahlen einfach für die Nutzung, dieser Aufwand ist bereits in der Gaspreiskalkulation enthalten. Für Sie ist die Situation vorteilhaft, liefern sich die Gasanbieter doch einen teilweise heftigen Wettbewerb um neue Kunden. Dazu betreiben sie eine aggressive Preispolitik, locken aber auch mit einmaligen Bonifikationen, die sich insbesondere im ersten Vertragsjahr bemerkbar machen.

Sie können diesen Wettstreit clever ausnutzen: Setzen Sie einfach den Gaspreisvergleich ein, um sich einen optimalen Überblick zu den aktuellen Marktentwicklungen zu verschaffen – und das nicht nur, wenn Ihr Versorger mit höheren Preisen droht, sondern regelmäßig. Der Aufwand ist übersichtlich, der Effekt umso größer. Sollten Sie Ihr Gas noch im Rahmen der Grundversorgung beziehen, lassen sich leicht mehrere hundert Euro sparen. Aber auch die alternativen Gasanbieter setzen Vergünstigungen immer wieder zur Neukundenakquise ein, was Sie mit einem regelmäßigen Wechsel ausnutzen können – probieren Sie es einfach aus.