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Gasvergleich 12/2019 – Jetzt Gasvergleichsrechner auf DERWESTEN.de nutzen und bis zu 750 € sparen

Erdgas wird in Deutschland bevorzugt als Energielieferant für Heizungsanlagen genutzt – und doch bleibt das Potenzial, das ein fundierter Gasvergleich eröffnet, oft genug ungenutzt. Dabei ist die Anzahl der Gasanbieter mittlerweile auf 980 gestiegen. All diese Gasversorger kämpfen um Marktanteile und nutzen dazu in erster Linie das Instrument der Preisgestaltung. Während einige grundsätzlich knapp kalkulieren, belohnen andere den Anbieterwechsel mit Prämien und Boni. Sie haben also die Qual der Wahl – und sollten diese Einsparmöglichkeit bewusst ausnutzen.

Gasvergleich – warum ist das sinnvoll?

Mit der Liberalisierung des Energiemarktes hat sich auch die Situation auf dem Gasmarkt verändert: Über die einst marktbeherrschenden Branchenriesen hinaus treten zahlreiche alternative Anbieter als Konkurrenten auf, um mit individuellen Strategien und verschiedenen Tarifen eigene Kundengruppen zu erobern. Sollten Sie noch nie über einen neuen Gasanbieter nachgedacht haben, übernimmt ein regionaler Gaslieferant Ihre Versorgung – und das zu in der Regel hohen Gaspreisen. Wie teuer Sie Ihr Gas einkaufen, erkennen Sie schnell in einem Gasvergleich. Den können Sie ganz bequem und komfortabel anstellen, Sie haben dazu nur wenige Informationen in den Vergleichsrechner einzugeben.

Im Hintergrund selektiert der Vergleichsrechner die Tarife, die für Ihren Ort überhaupt in Frage kommen. Das ist wichtig, denn nicht alle Gasanbieter liefern bundesweit, es gibt durchaus Gasversorger, die sich auf bestimmte Regionen konzentrieren. Schon dieser Aufwand wäre ohne ein Hilfsmittel wie den Gaspreisvergleich gar nicht möglich: Sie müssten nämlich nicht nur die relevanten Anbieter recherchieren, sondern auch deren mehr als 8.000 Gastarife und Vertragsbedingungen, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können. Die Unterschiede im Detail können tatsächlich gravierend sein. Ein Gasvergleich ist also deutlich mehr als eine reine Aufstellung aktueller Gaspreise – es ist ein probates Mittel, endlich Transparenz in den unübersichtlich gewordenen Markt zu bringen.

Gastarife effektiv vergleichen: Neue Transparenz ausnutzen

GasvergleichGaspreise verändern sich ebenso kontinuierlich im Wechselspiel von Angebot und Nachfrage, wie das für alle anderen Produkte gilt. Darüber hinaus wirkt sich das konkrete Geschäftsmodell des Gasanbieters aus, neben den konventionellen Gasversorgern drücken vor allem die alternativen Anbieter auf das Preisniveau, die sich auf einen Online-Vertrieb fokussieren. Risiken in Bezug auf die Versorgung gehen Sie dabei keineswegs ein: Entscheiden Sie sich für einen der innovativen Gasanbieter und schließen dort einen Versorgungsvertrag ab, beziehen Sie wie gewohnt weiter ihr Gas. Der neue Versorger darf nur das von Ihnen verbrauchte Kontingent zu seinen Konditionen ins Gasnetz einspeisen – und das kann zum Beispiel auch Biogas von einem regionalen Hersteller sein. Für Sie ergibt sich also kein Nachteil, Sie können hingegen einen ordentlichen Betrag sparen.

Wie gehen Sie also vor?

Sie geben lediglich folgende Informationen in den Gasvergleich ein:

  • Ihre Postleitzahl: Damit sortiert der Vergleichsrechner all die Gaslieferanten aus, die nicht in Ihrem Gebiet aktiv sind.
  • Ihren Jahresverbrauch:Auch diese Angabe sorgt für eine Selektion, denn es gibt durchaus Tarifsprünge in Abhängigkeit von der Größenordnung des Gasverbrauchs.

Starten Sie den Vergleich, um ein erstes Ergebnis zu erhalten, das Ihnen übersichtlich sortiert präsentiert wird. Sinnvoll ist es, wenn Sie nun noch Ihren aktuellen Gastarif im Gasvergleich einstellen. Auch dabei erhalten Sie Unterstützung und müssen nur noch auswählen. Damit stellen Sie sicher, dass Sie Ihr Einsparpotenzial detailliert angezeigt bekommen – eine sinnvolle Entscheidungshilfe.

Es stehen Ihnen nun einige Filter und Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung, um das Ergebnis im Gasvergleich genau auf Ihren Bedarf zuzuschneiden. Nutzen Sie die folgenden Erläuterungen der wichtigsten Kriterien der Gastarife zur Orientierung:

1. Vertragslaufzeit und Preisgarantie

Bitte beachten!Sie können die Laufzeit Ihres Versorgungsvertrages frei wählen, sodass im Gasvergleich nur die Gastarife angezeigt werden, die dieser Vorgabe entsprechen. Beachten Sie bitte den Grundsatz: Je kürzer Sie die Laufzeit wählen, desto günstiger der Gaspreis. Die Gasanbieter müssen sich nämlich nicht so lang preislich binden. Allerdings vergrößert sich Ihr Aufwand, denn Sie müssten bei Bedarf immer wieder den Gasanbieter wechseln – und vorher natürlich nach einer Alternative suchen. Außerdem gehen Sie damit ein höheres Risiko ein, direkt von einer Preissteigerung betroffen zu sein. Nicht umsonst empfehlen Experten die Vertragslaufzeit von einem Jahr, Sie bleiben relativ flexibel und können trotzdem regelmäßig eine günstige Alternative wählen.

Das Thema Preisgarantie ist ebenfalls zu bedenken: Einerseits können Sie unterschiedliche Laufzeiten wählen, empfehlenswert ist die Anpassung an die Vertragslaufzeit. Andererseits variieren die Umfänge der Zusagen, so wird die Preisstabilität beispielsweise nur in einigen Fällen für alle Preisbestandteile gewährt. Meist beschränken sich die Anbieter auf die Nettopreise, sodass sich die Steuern beispielsweise trotzdem erhöhen können. Generell ist dieses Instrument sinnvoll, verschafft es Ihnen doch eine gute Planungssicherheit.

2. Brennwert oder Heizleistung

Schon bei der Eingabe des Jahresverbrauchs sind Ihnen vielleicht die unterschiedlichen Einheiten aufgefallen: Der Gaspreis wird generell je Kubikmeter (m³) ausgewiesen, auch ihr Gaszähler funktioniert auf dieser Basis. Berechnungsgrundlage für Ihren Gasanbieter sind jedoch Kilowattstunden (kWh), also die Heizleistung oder der Brennwert. Sie können die Umrechnung ganz einfach erledigen, die jeweils gültigen Faktoren entnehmen Sie bitte Ihrer Jahresabrechnung. Die Formel lautet:

m3 x Brennwert x Zustandszahl = kWh
  • Der Brennwert beziffert die Wärmemenge, die im Verbrennungsprozess tatsächlich freigesetzt wird. Der Wert schwankt in Abhängigkeit vom Gasnetz zwischen 8 und 12 kWh für den Kubikmeter Gas – Details finden Sie auf der Abrechnung.
  • Die Zustandszahl bezieht sich auf den Gaszustand an der Abnahmestelle. Dieser kann sich vom Normzustand, der wiederum Berechnungsgrundlage ist, unterscheiden. Deswegen wird dieser Faktor für die Rückrechnung auf den Normstand benötigt – auch diese Angabe wird auf Ihrer Jahresabrechnung aufgeführt.
Sollten Ihnen diese Faktoren nicht vorliegen, nutzen Sie einfach den Faktor 10. Diese recht gute Überschlagsrechnung lautet dann: m³ x 10= kWh.

3. Boni – Werbegeschenke für Neukunden

Um es vorweg zu nehmen: Diese Geschenke dürfen Sie bedenkenlos annehmen. Allerdings sollten Sie sich die Bedingungen näher anschauen, entsprechende Informationen finden Sie selbstverständlich im Gasvergleich. Ein Sofortbonus wird Ihnen nämlich schon nach vier bis zwölf Wochen gutgeschrieben oder ausgezahlt, während ein klassischer Neukundenbonus oftmals erst dann ausgereicht wird, wenn Sie den Versorgungsvertrag verlängern.

Es wirken sich aber noch einige weitere Kriterien auf die Preisgestaltung aus, im Gaspreisvergleich können Sie individuell darauf Einfluss nehmen: So werden beispielsweise größere Vorauszahlungen honoriert – allerdings steigt damit auch Ihr Risiko, im Falle einer Insolvenz des Gasanbieters einen Verlust zu generieren. Ebenso schwierig sind die sogenannten Pakettarife, die sich nur für den Fall eignen, wenn Sie Ihren Verbrauch relativ genau einschätzen können. Sie ordern nämlich mit diesen Gastarifen ein festes Kontingent – und das unabhängig davon, wie viel Sie tatsächlich verbrauchen. Kommen Sie mit weniger Gas aus, erhalten Sie keine Gutschrift. Benötigen Sie jedoch mehr, wird es relativ teuer.

Der Gasvergleich gibt Ihnen detailliert Aufschluss zu allen preisrelevanten Faktoren, wenn Sie dies wünschen. Wollen Sie sich schnell und sicher orientieren, nutzen Sie einfach die empfohlene Grundeinstellung, die auf fundierten Erfahrungswerten beruht.

Besonderes Thema beim Gasvergleich: Das Ökogas

Gas VergleichDie Öffnung des Gasmarktes brachte eine große Vielfalt an alternativen Anbietern hervor, was Ihnen als Verbraucher erst seit einigen Jahren zugutekommt. Insbesondere umweltbewusste Gaskunden können nämlich mit Öko- oder Biogas oder Klimatarifen einen ökologischen Beitrag leisten, ohne dass Sie deswegen zwangsläufig tiefer in Ihre Geldbörse greifen müssten. Grundsätzlich ist Biogas zwar teurer in der Herstellung, allerdings können Sie hier den enormen Wettbewerb für sich ausnutzen. Auch diese Gasanbieter räumen Neukunden attraktive Prämien ein, um den Wechsel attraktiver zu machen. Und es hält Sie nichts davon ab, den jeweiligen Vertrag zum Ablauf zu kündigen, wiederum einen anderen Anbieter zu wählen und erneut die Wechselvergünstigungen in Anspruch zu nehmen.

Allerdings variieren sowohl die Gaspreise als auch der konkrete Nutzen für die Umwelt in Abhängigkeit vom Anbieter. Der Gasvergleich klärt Sie auch in dieser Frage umfassend auf. Zunächst aber sollten eine Begriffe näher erläutert werden, um Ihnen die Orientierung im Gasrechner zu erleichtern:

Ökogas und Biogas – gibt es hier Unterschiede?

Die Begriffe werden gerne synonym verwendet, haben aber unter dem Strich nur gemeinsame Schnittmengen: Eine klare Definition für Ökogas gibt es in Deutschland nicht, hinter der Bezeichnung verbergen sich die unterschiedlichsten Gasprodukte. Meist handelt es sich um Erdgas, das zu einem variablen Anteil mit Biogas versetzt ist. In einigen Fällen bieten die Gasversorger aber unter dieser Überschrift auch komplett aus regenerativen Quellen hergestelltes Gas an – hier hilft nur ein Blick in die Details, die der Gasrechner für Sie bereithält. Zur Orientierung hier ein Überblick zu den gängigen Gastarifen:

Gastarif für Biogas

Als Biogas wird ein brennbares Gas bezeichnet, das im Zuge der Vergärung einer regenerativen Biomasse, also eines wieder nachwachsenden Rohstoffs, entsteht. Nicht einheitlich ist hingegen der Biogas-Anteil am angebotenen Gas, allerdings können Sie von folgendem Grundsatz ausgehen: Je mehr Biogas enthalten ist, desto teurer wird das Gas.

Biogas wird als klimaneutral bezeichnet, da es bei der Verbrennung zwar Kohlendioxid freisetzt, aber eben nicht mehr, als zuvor beim Anbau der Biomasse aus der Atmosphäre entnommen wurde. Was auf den ersten Blick als echter Beitrag zum Umweltschutz daherkommt, kann dies auf den zweiten oft nicht halten: Entweder spielt bei der Biogasherstellung die umweltschädliche Massentierhaltung eine Rolle oder es werden sogar genmanipulierte Pflanzen angebaut, um sie zur Biomasse zu verarbeiten. Der reale Vorteil von Biogas besteht also in erster Linie darin, dass keine fossilen Rohstoffe verbrannt, sondern erneuerbare Quellen genutzt werden.

Gastarif für Windgas

UnterschiedeAuf den ersten Blick mag diese Bezeichnung irritieren, es handelt sich jedoch um ein spezielles Angebot von Greenpeace Energy. Damit soll eine echte Alternative zum umstrittenen Biogas geboten werden, da es sich hierbei um konsequent aus erneuerbaren Energien gewonnenes Gas handelt. Künftig dürften auch Wasser- und Sonnenenergie in dieser Form umgewandelt werden, bislang ist es bevorzugt die Windkraft: Windenergie kann oft genug wegen fehlender Stromtrassen nicht dorthin transportiert werden, wo sie tatsächlich benötigt wird. Außerdem fällt sie in unterschiedlichen Mengen und keineswegs konstant an. Mit einem neuen Verfahren lässt sich dieser Ökostrom nun speichern: Wasser mit durch Elektrolyse in Sauerstoff und Wasserstoff zerlegt, um letzteren in das Erdgasnetz einzuspeisen. Dort mischt er sich mit dem Erdgas, das weiterhin wie üblich genutzt werden kann. Der Wasserstoffanteil im Erdgas ist auf fünf Prozent limitiert – und zwar aus technischen Gründen. Da das Gasnetz allein in Deutschland aber 530.000 Kilometer umfasst, eröffnet sich hier ein enormes Potenzial zur Speicherung von Ökostrom, aber auch zur Nutzung in Gasform. Sie können gezielt diese umweltfreundliche Variante nutzen.

Klimatarife für Klimagas

Stoßen Sie auf die Begriffe Klimatarife oder Klimagas, handelt es sich in der Regel um gängige Erdgaslieferungen. Die Lieferanten erklären sich aber dazu bereit, den mit der Verbrennung des Gases verbundenen Kohlendioxid-Ausstoß zu kompensieren, indem sie Teile der Einnahmen in bestimmte Projekte investieren. Dabei handelt es sich in der Regel um Vorhaben in Schwellenländern, beispielsweise Anlagen zur alternativen Energiegewinnung. Im Gegenzug müssen Sie jedoch damit rechnen, dass die Gaspreise im Vergleich höher sind.

Sie haben nun die Wahl: Die umweltfreundlichen Alternativen dürften sich meist als kostenintensiver erweisen, als die klassischen Erdgas-Tarife. Außerdem ist der ökologische Nutzen ungleich verteilt, hier lohnt sich also die detaillierte Information – im Gasvergleich finden Sie dazu alles Wissenswerte.

Wollen Sie von vornherein nur Ökogas-Angebot vergleichen, können Sie spezielle Gasvergleiche nutzen oder eine entsprechende Einstellung vornehmen.

Gasvergleich eingestellt – wie geht es nun weiter?

GasvergleichsrechnerHaben Sie den Gasrechner entsprechend Ihrer Präferenzen eingestellt, starten sie ihn einfach und orientieren sich zu den Ergebnissen. Auf den oberen Plätzen finden Sie die nach Preis und Leistung besonders attraktiven Angebote, dann folgen die Gastarife dem Preis nach sortiert. Sie können nun eine Fülle an Informationen nutzen, um eine passende Auswahl zu treffen.

Neben dem Gasanbieter, der genauen Bezeichnung des Gastarifes und eventuellen Besonderheiten auf der linken Seite sind in der Mitte die wichtigsten Tarifkriterien aufgelistet. Dazu gehören beispielsweise:

  • Vertragslaufzeit
  • Preisbindung – Umfang und Dauer
  • Bonifikationen und Wechselprämien
  • besondere Umwelteigenschaften

Auf der rechten Seite werden eventuelle Zertifizierungen, Test-Urteile oder Siegel platziert. Nutzen Sie unbedingt die Tarif- und Preisdetails, die sich unter dem Reiter auf der unteren Seite verbergen. Hier sind alle Details zur Gasherkunft, zur Preiskalkulation, zum Anbieter sowie zum konkreten Angebot aufgeführt. Gleichzeitig präsentiert Ihnen der Gasrechner auch die gesammelten Kundenbewertungen, die sowohl grafisch dargestellt als auch in Originalform aufgelistet werden.

Wollen Sie verschiedene Gastarife im Detail vergleichen, klicken sie zwei oder drei an und lassen Sie sich die Tarifbeschreibungen gegenüberstellen. Sie werden schnell die Unterschiede herausfiltern und eine fundierte Entscheidung treffen können.

Attraktiven Gastarif gefunden – und nun?

Sind Sie im Gaspreisvergleich fündig geworden, sollten Sie auch handeln: Klicken Sie einfach auf den Button „Weiter“ – so leiten Sie bereits den Wechsel ein. Sie gelangen zum Formular des von Ihnen ausgewählten Gasanbieters. Hier werden alle relevanten Informationen abgefragt, um zunächst eine Prüfung Ihres Wechselantrages durchführen zu können. Dazu zählt naturgemäß auch eine Bonitätsprüfung: Es wird automatisch eine SCHUFA-Abfrage durchgeführt – wie bei jedem anderen Vertrag auch. Sollten sich negative Einträge zu Ihrer Person finden, werden Sie wahrscheinlich eine Absage erhalten. Aus Sicht der Gasanbieter ist dies durchaus nachzuvollziehen, auch wenn das für Sie vielleicht ärgerlich ist: Sie verpflichten sich nämlich zur regelmäßigen Abschlagszahlung, auf die die Gasanbieter auch angewiesen sind. Der Aufwand eines professionellen Forderungsmanagements ist nicht zu unterschätzen.

Sollten Sie aus Bonitätsgründen Probleme beim Online-Wechsel haben, können Sie verschiedene Wege gehen: Einerseits wäre eine größere Abschlagszahlung möglich, andererseits lohnt sich eine telefonische Rücksprache mit dem Anbieter. Nicht jeder der Gasversorger wird sich auf einen Vertragsabschluss einlassen, wenn Sie nicht plausibel darstellen können, dass Sie zur zuverlässigen Bezahlung der vereinbarten Raten in der Lage sind. Bleiben Sie hier am Ball, es lohnt sich!

Im nächsten Schritt benötigen Sie Ihre Zählernummer und bei Bedarf auch den aktuellen Zählerstand. Der neue Anbieter wird sich dann mit Ihrem bisherigen Versorger in Verbindung setzen und den nächstmöglichen Wechseltermin klären. Steht noch ausreichend Zeit zur Verfügung, kündigt Ihr neuer Gaslieferant auch den bisherigen Vertrag. Sollten Sie jedoch den aktuellen Vertrag wegen einer Preiserhöhung beenden wollen, ist es durchaus sinnvoll, dies selbst zu erledigen. Hier sind nämlich Fristen zu beachten: Sie haben meist nur zwei Wochen Zeit, nachdem Sie die Information erhalten haben.

Alle weiteren Schritte erledigt Ihr neuer Gasversorger für Sie – darauf können Sie sich verlassen. Sollte es zu zeitlichen Differenzen zwischen Vertragsaufhebung und Beginn des neuen Liefervertrages kommen, haben Sie nichts zu befürchten: Für diesen nicht vertraglich gebundenen Zeitraum tritt der regional tätige Grundversorger ein. Sie erhalten also in jedem Fall Gas, auch wenn das eventuell etwas teurer ist. Da es sich um einen überschaubaren Zeitraum handelt, entstehen Ihnen keine großen Nachteile.

Ziehen Sie Ihren bisherigen Vertrag zu Rate, wenn Sie eine Kündigung in Erwägung ziehen. Dort finden Sie das genaue Datum des Vertragsbeginns, das Sie für das laufende Jahr als Kündigungstermin nutzen können. Beachten Sie bitte die Kündigungsfristen, die bei einem Vertrag über wenigstens 12 Monate in der Regel drei Monate beträgt.

Ausnahme: Sie ziehen um oder Ihr Gasanbieter erhöht die Preise. Dann eröffnet sich nämlich ein Sonderkündigungsrecht, bei dem Sie die regulären Kündigungsfristen nicht einhalten müssen.

Fazit: Gasvergleich – optimale Orientierung und Wechselunterstützung

Tipps und HinweiseAngesichts der leichten Handhabung des Gasvergleichs wird klar, dass Sie dieses sinnvolle Instrument regelmäßig einsetzen können und sollten: Der Gasmarkt ist deutlich dynamischer geworden, fast 1.000 Anbieter kämpfen um Ihre Gunst – und dabei sind sie ausgesprochen kreativ. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Markteintritt von Ökogas-Anbietern, die die Kohlendioxid-Emissionen entweder finanziell kompensieren oder eine echte Alternative bieten. Diese Dynamik bringt naturgemäß lukrative Angebote hervor, die Sie ganz gezielt zu Ihrem Vorteil ausnutzen können – Sie sparen unter dem Strich Geld. So können Sie den Gasvergleich rechtzeitig vor Ablauf Ihres laufenden Vertrages einsetzen, um nach einer Alternative zu schauen, vor allem aber bei angekündigten Preiserhöhungen: Sondieren Sie den Markt und wirken Sie der Preissteigerung konsequent entgegen. Als Verbraucher haben Sie durch aus Macht – hier können Sie aktiv werden.