Urlaub in Österreich: Reisende müssen aufpassen - HIER drohen jetzt Bußgelder in vierstelliger Höhe

Urlaub in Österreich: Reisende müssen aufpassen - HIER drohen jetzt Bußgelder in vierstelliger Höhe (Symbolbild).
Urlaub in Österreich: Reisende müssen aufpassen - HIER drohen jetzt Bußgelder in vierstelliger Höhe (Symbolbild).
Foto: imago/Roland Mühlanger

Im Sommer zieht es Menschen nicht nur an den Urlaub am Meer, sondern auch in den Urlaub in Österreich.

Die hohen Berge, die kristallklaren Seen – es gibt genug wunderschöne Orte, die man im Urlaub in Österreich bewundern kann.

Doch wer in Österreich mit dem Auto unterwegs ist, sollte genau auf die Geschwindigkeit achten – sonst wird es schnell richtig teuer.

Urlaub in Österreich: Bußgelder drastisch erhöht!

Das Bußgelder in Deutschland verhältnismäßig gering ausfallen weiß jeder, der schon mal im europäischen Ausland geblitzt wurde. Doch richtig teuer kann es jetzt für Raser in Österreich werden. Denn das beliebte Urlaubsland hat die Höhe seiner Bußgelder drastisch verändert!

Wie der ADAC mitteilt, verdoppeln sich die Bußgelder in Deutschland Nachbarland nahezu. Und: Nicht überall werden die gleichen Bußgelder erhoben. Das liegt daran, dass es in Österreich keinen einheitlichen Bußgeldkatalog gibt, sondern die Strafe im Ermessen der jeweiligen Behörde liegt.

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Aber was heißt das nun konkret?

Nun: Wer in Österreich künftig zu schnell fährt, muss mit einem deutlich höheren Strafrahmen rechnen, den die Behörden ausschöpfen können.

Wer zum Beispiel innerorts oder außerorts künftig mit mehr als 30 Stundenkilometern zu viel auf dem Tacho erwischt wird, zahlt Strafen zwischen 150 und 5000 (!) Euro. Üblich war bisher ein Rahmen von 70 bis 2180 Euro.

Wer innerorts mehr als 40 km/h und außerorts mehr als 50 km/h zu viel auf dem Tacho hat, muss künftig mindestens 300 Euro zahlen (auch hier ist das Maximum auf 5000 Euro angehoben worden). Dazu kommt ein einmonatiges Fahrverbot!

Wer dann noch einmal stärker auf die Tube drückt und gar 80 km/h innerorts bzw. 90 km/h außerorts zu schnell ist, dem droht eine zusätzliche Geldbuße mit sechs Monaten Fahrverbot in Österreich.

Urlaub in Österreich: Auch kleine Verstöße sind teuer

Auch kleinere Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung können in Österreich teuer werden. Wer falsch parkt, kann für ein sogenanntes Organmandat schon mal schnell 90 Euro an Ort und Stelle bezahlen müssen. Wird ein Verstoß durch die automatische Verkehrsüberwachung festgestellt, können Geldbußen bis zu 365 Euro verhängt werden. Diese können jedoch auch über eine sogenannte Anonymverfügung geahndet werden. Dabei bekommt der Halter einfach die Möglichkeit, das Bußgeld zu bezahlen. Der Fahrer bleibt anonym, er muss nicht festgestellt werden.

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Ein paar Fakten über Österreich:

  • ist ein Land in Mitteleuropa und Mitglied der EU
  • die Hauptstadt ist Wien, bezahlt wird in Euro
  • Gründung 976 n. Chr. als Markgrafschaft Ostarrichi
  • die Nationalhymne heißt „Bundeshymne der Republik Österreich“, bekannt auch als „Land der Berge, Land am Strome“
  • acht Bauten oder Landschaften gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe

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Gegen Anonymverfügungen und Organmandate kann kein Einspruch eingelegt werden, bei Strafverfügungen wegen gravierenderen Verstößen schon – die Frist beträgt zwei Wochen.

Wichtig zudem: Wer glaubt, da er in Deutschland wohne oder bereits wieder in Deutschland sei, dem Bußgeld zu entkommen, der irrt. Es besteht nämlich ein Abkommen zur Vollstreckung von Bußgeldern zwischen Deutschland und der Alpenrepublik. Das heißt: deutsche Behörden treiben für die Österreicher ab einer Höhe von 25 Euro die Bußgelder ein. Also besser immer an die Verkehrsregeln halten. In Österreich, aber natürlich auch in Deutschland! (evo)