Weihnachtsmarkt mit Glanzlichtern

Der Besuch des Weihnachtsmarkts Bürger für Bürger
Der Besuch des Weihnachtsmarkts Bürger für Bürger
Foto: WAZ FotoPool
Sabine Hermann, Organisatorin des Weihnachtsmarktes, zieht nach dem Wochenende eine positive Bilanz. Auf manches jedoch hätte sie gerne verzichtet.

Schwerte. Die neue Eisenbahn, die Band Bisquit und das musikalische Märchen sind für Sabine Hermann drei Höhepunkte des Weihnachtsmarktes; auf den menschlichen Kot hinter der ai-Hütte und die sehr eiligen Standbetreiber, die um 18.50 Uhr am Sonntag mit den Autos auf den Wuckenhof fuhren, hätte die Weihnachtsmarkt-Organisatorin gut verzichten können.

Alles in allem: „Die Stimmung war gut“, sagt Hermann, die sich besonders darüber freut, dass „die Schwerter auch aus dem Haus kommen, wenn’s regnet“. Wie viel als Erlös zusammengekommen ist, kann Hermann nicht sagen. Das Geld wird noch gezählt.

Von Stadtgeschichte-DVD werden weitere produziert

Nichts mehr zu zählen außer Geld hatte der Heimatverein. Alle DVDs aus 8000 Jahren Stadtgeschichte waren am Sonntagnachmittag verkauft. 100 weitere Exemplare für den Verkauf in den Buchläden lässt der Verein jetzt produzieren. „Ende dieser Woche, spätestens Anfang nächster Woche sind die zu kaufen“, so Heimatvereins-Vorsitzender Uwe Fuhrmann.

Was auch gut lief, war die neue Eisenbahn. Das liege wohl an dem flotten Tempo und an der unterirdischen Runde, die die Bahn drehe, meint Sabine Hermann. Viel Lob hat sich auch für das musikalische Märchen „Dornröschen“. Selbst die Erwachsenen seien mit feuchten Augen aus der Aufführung gekommen. Mündlichen Applaus spendet sie auch der Gruppe Bisquit. Die habe das Publikum bis 19.20 Uhr vor der Bühne festgehalten.

Dagegen seien einige Standbetreiber schon um 18.50 Uhr mit ihren Autos zum Abräumen auf den Wuckenhof gefahren. „Ich beende den Weihnachtsmarkt um 19 Uhr und vorher hat niemand abzubauen“, so die Organisationsleiterin. Gestunken hat ihr auch der Haufen, den nach Beobachtungen des Nachtwächters eine ältere Frau in der Nacht zum Samstag hinter die Hütte von amnesty international gesetzt habe. „Das geht gar nicht“, sagt Hermann. Sie selbst hat die Fäkalien beseitigt.

 
 

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