„Pannekopp des Jahres“ geht an Franz-Josef Drabig

Dortmund. Der Ruhrpott-Karneval Geierabend verleiht in seiner Abschlussvorstellung in Dortmund erneut den Anti-Orden „Pannekopp des Jahres“ für ganz besondere Verdienste um das Ruhrgebiet. Diesmal an der Reihe ist Dortmunds SPD-Chef Franz-Josef Drabig für sein "ganz großes Personalschach".

Der Dortmunder SPD-Vorsitzende Franz-Josef Drabig erhält heute Abend den "Pannekopp des Jahres". Der Ruhrpott-Karneval Geierabend verleiht diesen Anti-Orden alljährlich für ganz besondere Verdienste um das Ruhrgebiet.

Nominiert wurde Drabig nach Veranstalterangaben für seine „progressive Personal-Politik“ bei der Kandidatenfindung zur kommenden Dortmunder Oberbürgermeisterwahl. Dazu Geierabend-Steiger Martin Kaysh: „Nein, nicht progressives Politik-Personal, das wäre die falsche Kategorie, aber wie Drabig den Dortmunder Oberbürgermeister Langemeyer entsorgt hat, das war schon ganz großes Personalschach.“

Nachdem in den Vorjahren bereits Schauspielerin Veronica Ferres und Evonik-Chef Werner Müller mit dem unbeliebten Titel geehrt worden waren, setzte sich Drabig nun mit deutlichem Vorsprung bei den rund 17.000 Zuschauern der Karnvevals-Show und den Besuchern der Geierabend-Homepage durch.

Heute Abend soll der aus 25 kg rostigem Stahl gefertigte Orden am Geierabend-Spielort Zechen Zollern II/IV in Dortmund überreicht werden. Zur Verleihung hat sich Drabig bereits angekündigt.

Der Geierabend ist eine Karnevals-Show nach Ruhrpottart. „Ruhrpott, ich komm nach dir“ war das Motto des Programms, mit dem die Panneköppe an 40 Abenden die rund 17.000 Zuschauer der diesjährigen Session zu begeistern versuchten. Mit der Resonanz sind das Ensemble und die Veranstalter, das Theater Fletch Bizzel und das Kulturbüro der Stadt Dortmund, durchaus zufrieden. „Trotz der schwierigen Wirtschaftslage ist uns das Publikum treu geblieben und hat sich dieses hervorragende Programm nicht entgehen lassen“, berichtet Horst Hanke-Lindemann vom Theater Fletch Bizzel. Besonders gut kamen nach seinen Worten bei den Zuschauern die vielen lokalpolitischen Themen sowie die für den Geierabend typischen Ruhrpott-Charaktere an.

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