Wittener Ruhrauen-Gespräch über Solarstrom

Rudolf Lüneborg weiß, Energieformen anschaulich zu erklären. Bei den „Ruhrauen-Gesprächen“ berichtet er über Solarstromerzeugung im Ennepe-Ruhr-Kreis.
Rudolf Lüneborg weiß, Energieformen anschaulich zu erklären. Bei den „Ruhrauen-Gesprächen“ berichtet er über Solarstromerzeugung im Ennepe-Ruhr-Kreis.
Foto: WP
Mit einem Vortrag über Solarstrom und Wittens Bürger-Energie-Genossenschaft enden die „Ruhrauen-Gespräche“. Eine neue Reihe am Schleusenwärterhaus.

Witten..  Die neue Reihe „Ruhrauen-Gespräche am Königlichen Schleusenwärterhaus“ hat vom Start weg viel positiven Besucherzuspruch bekommen.

Der erste Durchgang endet am morgigen Mittwoch (25. 5.) mit einem Vortrag zu den Möglichkeiten, wie jeder einzelne mit Solarstrom das Klima vor Ort schützen kann.

Rudolf Lüneborg, Vize-Vorsitzender der Bürger-Energie-Genossenschaft Witten/Hagen berichtet von den Anfängen dieser Gemeinschaft aus Bürgern, Unternehmen und Organisationen aus der Region und schildert, welche Anlagen zur Solarstromerzeugung im Ennepe-Ruhr-Kreis sowie in Hagen bereits erstellt werden konnten. Auch Fragen der Finanzierung und Pläne, den Nachhaltigkeitsgedanken auf andere Bereiche auszudehnen, werden bei der Veranstaltung dargestellt.

Sie beginnt um 18 Uhr und findet nach antikem Vorbild möglichst im Freien statt, bei schlechtem Wetter im Zelt. Der Eintritt ist frei. Anmeldung nicht erforderlich. Organisator und Veranstalter ist der Wittener Journalist Walter Budziak. Ausrichter ist die Wittener Gesellschaft für Arbeit und Beschäftigungsförderung (Wabe), die das Schleusenwärterhaus gastronomisch betreibt.

Diskussionen über moderne Stadtplanung und Verkehrskonzepte

Bei den vorangegangenen Gesprächsabenden waren der Wuppertaler Klimaforscher Dr. Stefan Thomas, Stadtplanerin Prof. Christa Reicher von der TU Dortmund und die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte (AGFS), Christine Fuchs, Gäste am Schleusenwärterhaus. Alle drei erläuterten aus ihrer fachkundigen Sicht die Herausforderungen, die eine Stadt in Zukunft bewältigen muss, wenn sie für Einwohner attraktiv bleiben und im Wettbewerb um Arbeitsplätze und Standortqualität bestehen will.

Eröffnet hatte die Veranstaltungsreihe der Europa-Abgeordnete Michael Cramer mit einem Vortrag zur nachhaltigen Mobilität. Er mahnte, dass Verkehrsmittel wie Autos und Flugzeuge mit öffentlichen Mitteln unangemessen subventioniert werden zu Lasten anderer Verkehrswege wie Schiene und Radwege, die wesentlich energie-, kostensparender und umweltverträglicher genutzt werden könnten.

In der anschließenden lebhaften Diskussion interessierte die Teilnehmer besonders die Frage, wie sich umweltschonende Verkehrskonzepte auf lokaler Ebene wie etwa im Ruhrtal realisieren lassen.

EURE FAVORITEN