Wittener protestierten gegen Demo von Pro-NRW

Die Bereitschaftspolizei sperrte die Gegendemonstranten vom Ort des Geschehens weg, um Konfrontationen mit den Demonstranten von Pro-NRW zu vermeiden.
Die Bereitschaftspolizei sperrte die Gegendemonstranten vom Ort des Geschehens weg, um Konfrontationen mit den Demonstranten von Pro-NRW zu vermeiden.
Foto: Haenisch / waz fotopool

Witten..  Schrill übertönen die Trillerpfeifen der Demonstranten die Wahlkampfparolen von Pro NRW. Am Samstagnachmittag hatte die rechte Partei zur Kundgebung in der unteren Bahnhofstraße geladen. Spontan formierte sich eine Gegendemonstration aus Wittener Bürgern und Mitgliedern der demokratischen Parteien. „Ihr könnt nach Hause fahren“, stimmten sie an.

Mit der gesamten Landesbelegschaft rückte Pro NRW in Witten an: Die 23 Personen kamen mit einstündiger Verspätung. Die Polizei war mit mehreren Wagen vor Ort – auch Teile der Bochumer Hundertschaft sperrten schon lange vorher den Platz Ecke Poststraße/Bahnhofstraße ab, der unweit der Moschee-Baustelle liegt. „Nazis Raus. Ausländer rein“, rufen die rund 60 Demonstranten. Fahnen der „Antifaschistischen Aktion“ wehen, Plakate von Jusos und Die Linke werden in die Luft gehalten.

Für die Gegendemo „hat es Aufrufe im Internet gegeben“, so Volker Schütte (55), Pressesprecher der Polizei, aber keine Anmeldung einer Gegendemo. Die Polizei hielt die Gruppen auseinander. Es blieb alles friedlich an diesem Tag.

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