Wittener Projektfabrik zieht ganz in die Innenstadt

Die „Ode an die Freude“ wurde bei der Eröffnungsfeier der Projektfabrik in der Bahnhofstraße in Szene gesetzt
Die „Ode an die Freude“ wurde bei der Eröffnungsfeier der Projektfabrik in der Bahnhofstraße in Szene gesetzt
Foto: Projektfabrik
Die „Projektfabrik“, ein bundesweit tätiger Bildungsträger, der sich gerade um arbeitslose Jugendliche kümmert, ist ganz in die City gezogen.

Witten..  Nach neun Jahren in einer schönen Ruhrtalvilla ist die „Projektfabrik“ mit ihrer Zentrale in die besser erreichbare Innenstadt gezogen, direkt neben ihre Schule für Kunst, Kommunikation und Wirtschaftsgestaltung, die schon in der Bahnhofstraße 13, im früheren Café Leye, untergebracht ist.

Die Verwaltung hat das Haus nebenan, Nr. 11, bezogen. Von dort will der Bildungsträger, der zum Beispiel Theaterarbeit mit arbeitslosen Jugendlichen macht, seine bundesweiten „JobAct“-Projekte steuern. Es gibt Übungs- und Schulungsräume auf drei Etagen und Übernachtungsmöglichkeiten.

Von Sozialunternehmerin gegründet

Die Wittener Sozialunternehmerin Sandra Schürmann hatte die Projektfabrik gGmbH gegründet. Für ihr Engagement wurde sie bereits mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Eröffnungsfeier in den neuen Räumen wurde von allen Mitarbeitern gemeinsam gestaltet. Sie setzten die „Ode an die Freude“ von Schiller in Szene.

Den Gästen wurden bei einer Führung natürlich auch die umgebauten Räumlichkeiten gezeigt. In der benachbarten Schule für Kunst, Kommunikation und Wirtschaftsgestaltung findet unter anderem die Ausbildung zum „Sozialkünstler JobAct“ statt.

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