Wittener Kultursommer endet mit feinstem Soul

Am 23.8.2014 traten im Rahmen des Kultursommers "Die Komm'Mit Manns" im Haus Witten auf.
Am 23.8.2014 traten im Rahmen des Kultursommers "Die Komm'Mit Manns" im Haus Witten auf.
Foto: WAZ FotoPool
Die Band „Die Komm‘ Mit Mann!s“ sorgten im Haus Witten für allerbeste Stimmung. Mit Klassikern wie „Heard it through the grapevine“ und „Son of a preacher man“ rissen sie das Publikum mit und sorgten für Bewegung im nahezu voll besetzten Innenhof des Haus Witten.

Witten..  Den Abschluss des diesjährigen Kultursommers nahm wohl auch das Wetter als Signal – dennoch ließen sich rund 350 Zuschauer von den eher herbstlichen Temperaturen am Samstag nicht abschrecken und genossen in vollen Zügen das letzte Konzert der beliebten Veranstaltungsreihe des Kulturforums Witten.

Die großartige Soul-Band „Die Komm‘ Mit Mann!s“ ließ die Kälte schnell vergessen. Mit Klassikern wie „Heard it through the grapevine“ und „Son of a preacher man“ rissen sie von Anfang an das Publikum mit und sorgten für jede Menge Bewegung im nahezu voll besetzten Innenhof des Haus Witten. Chris Tanzza, der charismatische Frontmann und Leadsänger der insgesamt elfköpfigen Band, beeindruckte nicht nur durch seine fantastische Stimme. Sympathisch und völlig entspannt hatte er seine Zuhörer im Griff, ließ zu „Hit the road, Jack“ wechselweise die weiblichen und die männlichen Besucher begeistert mitsingen. Die brillanten Musiker, allen voran der temperamentvolle Bläsersatz, taten ein Übriges, diesen Abend zu etwas ganz Besonderem zu machen.

„Die Band ist ein echter Top-Act und überregional bekannt“, erklärt Hendrikje Spengler von der Veranstaltungsleitung, „ein toller Abschluss des Kultursommers.“ Dieser sei auch in diesem Jahr sehr gut angenommen worden. „Das Format ist inzwischen fest etabliert und bietet die Möglichkeit, einem größeren Publikum auch neue Musikformate nahe zu bringen.“

Das bestätigt Dirk Gostanski (45): „Heute bin ich wegen der „Komm‘ Mit Mann!s“ hier. Ich bin ein echter Fan, schon seit 20 Jahren. Guten Soul, vor allem in so großer Besetzung, bekommt man nicht mehr oft zu hören.“ Er komme regelmäßig zu Veranstaltungen des Kultursommers. „Ich mag die Atmosphäre und das Musikangebot.“

Chris Tanzza überlässt das Mikrofon zwischendurch immer wieder seinen drei Background-Sängerinnen. Katja Kutz, die sich zur Freude der Zuschauer als Wittenerin outet („Ich war auf dem Schiller-Gymnasium.“) zeigt bei „Natural Woman“ ihre stimmlichen Qualitäten. Die Musiker bekommen für ihre Soli immer wieder frenetischen Applaus.

„Wir sind schon oft beim Kultursommer aufgetreten“, erklärt Chris Tanzza in der Pause, „das ist fast eine Tradition.“ Er freut sich über die gute Stimmung und die Besucherzahl – obwohl in der Nachbarschaft zeitgleich das Zeltfestival läuft.

 
 

EURE FAVORITEN