Wittener Jusos wählen ihren neuen Vorstand

Der neue Juso-Vorstand: (v.l.) Nicole Breling, Robert Beckmann, Philip Raillon, Jennifer Grafe, Christopher Fahsold und Dennis Sohner.
Der neue Juso-Vorstand: (v.l.) Nicole Breling, Robert Beckmann, Philip Raillon, Jennifer Grafe, Christopher Fahsold und Dennis Sohner.
Foto: privat

Witten..  Die Wittener Jusos haben auf ihrer außerordentlichen Hauptversammlung am Samstag einen neuen Vorstand gewählt. Zum neuen Vorsitzenden wurde Philip Raillon gewählt, seine Stellvertreterin ist Melis Kara. Als Beisitzer gewählt wurden: Jennifer Grafe, Nicole Breling, Christopher Fahsold, Robert Beckmann und Dennis Sohner.

Die vorgezogenen Neuwahlen waren nötig geworden, weil der bisherige Vorsitzende Leon Kohlstadt Witten verlässt. „Unter Leon Kohlstadt haben wir vor der Kommunalwahl mit einer Plakataktion ein deutliches Zeichen gegen Rechts gesetzt und das Projekt ,Disc-Golf-Anlage auf dem Hohenstein’ auf die politische Agenda gebracht“, sagt der neue Vorsitzende Philip Raillon (20). „Wir danken Leon Kohlstadt und wünschen ihm alles Gute.“

Der neue Vorsitzende hat sich bereits ehrgeizige Ziele gesetzt. „Wir wollen, dass Witten wieder attraktiver für Jugendliche und junge Erwachsene wird. Es fehlt an Freizeitangeboten. Darum setzen wir uns für eine Disc-Golf-Anlage auf dem Hohenstein ein. Außerdem wollen wir an der Namensfindung des Platzes vor der Stadtgalerie arbeiten. Dazu werden wir in Kürze die Wittener befragen. Einen Namen von oben herab, also politisch, zu bestimmen, wäre nicht im Sinne der Bürger.“

Hilfe für Flüchtlinge

Ein weiteres wichtiges Ziel sei für die Jusos die Verbesserung der Situation für Flüchtlinge in der Stadt. „Die Flüchtlingssituation stellt Witten vor große Herausforderungen. Das darf aber nicht zu Lasten von Kindern und Jugendlichen gehen. Darum setzen sich die Jusos für eine Auffangklasse von Flüchtlingskindern ein, so dass sie Deutsch lernen und anschließend in der Schule Fuß fassen können. Sie nur auf die Hauptschule zu schicken und sich selbst zu überlassen, macht keinen Sinn. Es ist enttäuschend, dass das Thema in der Lokalpolitik bislang so wenig Beachtung findet.“

 
 

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