Wittener Helfer auf Autobahnen im Einsatz

Foto: WAZ FotoPool

Witten.. Die Hauptstraßen sind inzwischen wieder relativ gut befahrbar, kritisch sieht es nach den heftigen Schneefällen vom Donnerstag (16.12.) noch in den Nebenstraßen aus.

Am Freitagmittag fing es erneut an zu schneien. Keine größeren Störungen gab es nach Angaben der Polizei im Berufsverkehr am Morgen. Zweimal krachte es wetterbedingt, auf der Husemannstraße und am Vormholzer Ring. Auf der Gasstraße blieb ein Lkw liegen, der kurzzeitig den Busverkehr behinderte.

Nachdem die Bogestra den Betrieb Donnerstagabend gegen 17.30 Uhr eingestellt hatte, rollten die Fahrzeuge am Freitag frühmorgens pünktlich aus den Depots, so Sprecherin Sandra Bruns. Allerdings müsse man noch Verspätungen bis zu 30 Minuten in Kauf nehmen. Einige Haltestellen lassen die Fahrer in schwer zugänglichen Straßen auch noch links liegen.

Als der Schnee am Donnerstagabend den Verkehr auf der A 1 und der A 43 lahm legte und viele Autofahrer stundenlang in ihren Fahrzeugen festsaßen, waren über 100 Rettungskräfte aus dem EN-Kreis im Einsatz. Die Kreisleitstelle hatte sie gegen 21.30 Uhr alarmiert. Beteiligt waren DRK, Arbeiter-Samariter-Bund und Johanniter-Unfallhilfe. Den eingeschneiten Autofahrern wurden Decken und heiße Getränke gebracht. Koordiniert wurde die Aktion vom „Einsatzstab für Betreuungslagen“ im Rotkreuzzentrum in der Annenstraße. Er habe erstmals unter Beteiligung aller Organisationen in der Praxis seine Stärke beweisen können, so das DRK. Gegen halb zwei habe sich der Stau auf den Autobahnen langsam aufgelöst.

 
 

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