Wittener Grundschule erhält Preis für Klimaschutz

Auszeichnung der Klima-Expo für die Grundschule Vormholz für das Engegement rund um den Klimaschutz.
Auszeichnung der Klima-Expo für die Grundschule Vormholz für das Engegement rund um den Klimaschutz.
Foto: Barbara Zabka
Fenster auf – Heizung aus. Pausenzeit – Dunkelheit: Seit 2013 bemüht sich die Vormholzer Grundschule um den Klimaschutz und wurde dafür nun geehrt.

Witten..  Stolz ist die kleine Vormholzer Grundschule auf ihr großes Engagement in Sachen Klimaschutz. Schon seit Jahren steht das Thema Energiesparen auf dem Stundenplan. „Klimagerechte Erziehung fängt bei uns schon bei den i-Männchen an“, betont Schulleiterin Alexandra Schlieper.

Mit ihrem nachhaltigen Konzept und den messbaren Erfolgen beeindruckte die Schule die Experten der Klima-Expo NRW. Gestern wurden sie offiziell in die Leistungsschau des Landesprojektes aufgenommen. Die 111 Grundschüler und ihre Lehrer sind somit der 131. von 1000 Schritten in eine klimafreundliche Zukunft. Offiziell trägt die Schule jetzt den Titel „Schrittmacher für den Klimaschutz in NRW“.

Symbolisch nahm Projektsprecherin Julia Schwedes die Fußabdrücke von der Schulleiterin und Anna, der Sprecherin des Schülerparlaments, mit in die Landeshauptstadt Düsseldorf. „Das ist stellvertretend für den ökologischen Fußabdruck“, betonte sie.

„Energiewächter“ passen auf

Womit aber haben die Kinder diese Auszeichnung verdient? Schließlich freuen sie sich bereits über die zweite Urkunde in Sachen Klimaschutz. Denn erst kürzlich wurden sie als ein Sieger im Wittener „Energiespar-Projekt“ geehrt. Im Vormholzer Unterricht wird nicht nur theoretisch über Klimaschutz gesprochen. Im Mittelpunkt stehen viele kleine Handgriffe oder neue Verhaltensmuster: Fenster auf – Heizung aus. Pausenzeit – Dunkelheit. So gibt es in jeder Klasse „Energiewächter“, die aufmerksam darauf achten, dass keine Energie vergeudet wird.

Bunte Plakate am Schuleingang und ein selbst gedrehtes Video stellen klimafreundliche Ideen rund um Wärme, Energie, Strom und Wasser vor. Auch die Mülltrennung wird dabei nicht vergessen. Ein erfreulicher Nebeneffekt ist, dass nicht nur die Schule von den Maßnahmen profitiert. „Die Schüler nehmen ihr neues Wissen stolz mit nach Hause“, erzählt Alexandra Schlieper. „Und wir haben einen nachhaltigen Schneeball-Effekt.“

Projektmitstreiter Jörg Ackermann gibt übrigens regelmäßig Nachhilfe in Sachen Klimaschutz. Im kommenden Schuljahr steht der Stromverbrauch im Mittelpunkt. Da wünscht sich die Schule beispielsweise Bewegungsmelder auf den Fluren. Mit vereinten Kräften wollen Schüler und Lehrer bis zu 40 Prozent Strom einsparen.

Das Maskottchen der Schule ist übrigens der Eisbär. Es gibt eine Eisbären-Klasse und einen großen, weißen Plüschbären. Die Kinder haben sogar eine Klimaschutz-Hymne gedichtet, den Eisbären-Song. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Jenny Wagner singen alle lauthals: „Irgendwann gibt’s keinen mehr von dem schönen Eisbär. Die Welt, sie hitzt sich auf – durch zuviel Stromverbrauch.“

 
 

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