Wittener Grüne fordern Arbeitsgruppe für den Radverkehr

Auch die Bedingungen für das Radfahren im Alltagsverkehr sollen mithilfe des Konzeptes verbessert werden.
Auch die Bedingungen für das Radfahren im Alltagsverkehr sollen mithilfe des Konzeptes verbessert werden.
Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services
Das Radverkehrskonzept kann Witten 2016 nicht umsetzen. Eine Arbeitsgruppe soll das Projekt vorantreiben. ADFC und VCD haben ihre Mitarbeit angeboten.

Witten.  Die Wittener Grünen fordern die Einrichtung einer Arbeitsgruppe „Radverkehr“. An dieser sollen sich neben Planern der Stadtverwaltung auch Verkehrspolitiker der Fraktionen und Vertreter der Fahrrad-Lobby beteiligen dürfen. Die Arbeitsgruppe, so der Grünen-Antrag, soll im Auftrag des Rates Vorabstimmungen für das Radverkehrskonzept treffen und Vorarbeiten erledigen. Außerdem soll die Gruppe beim Masterplan Universität den Aspekt „Mobilität“ begleiten und sich um die Zukunft der Radstation kümmern.

2016 keine Fördermittel

Umsetzen soll das Radverkehrskonzept ein Ingenieurbüro. Doch im laufenden Jahr bekommt Witten keine Fördermittel für den 70 000 Euro teuren Planungsauftrag. In der Hoffnung, dass dies 2017 möglich wird, wollen die Grünen die Vorbereitungen vorantreiben, den Radverkehr in Witten attraktiver zu machen. Für eine solche Arbeitsgruppe hatten der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) und der ökologisch ausgerichtete Verkehrsclub Deutschland (VCD) ihre Mitarbeit angeboten.

Ziele des Konzepts

Für fünf Prozent aller Wege steigen die Wittener heute aufs Rad – in zehn Jahren sollen es 13 Prozent sein. Außerdem sollen in den nächsten fünf Jahren sechs Kilometer neue Radwege oder Radstreifen gebaut werden.