Wittener Feuerwehr probt neuen Digitalfunk

Lagebesprechung bei Digitalfunkübung, hier die Feuerwehr Siegen-Wittgenstein.
Lagebesprechung bei Digitalfunkübung, hier die Feuerwehr Siegen-Wittgenstein.
Foto: Jürgen Schade
Mehr Sicherheit gegen Hacker, größere Reichweiten, bessere Aufteilung: Digitalfunk hat sich im Rettungsdienst als Technik längst etabliert. Trotzdem gibt es noch Feuerwehren, die analog funken. Witten springt ab 2015 auf den Zug auf. Vorher muss geübt werden. Am Samstag, 15.11., ist es so weit.

Witten.  Die Feuerwehr und andere Hilfsorganisationen starten am Samstag (15.11.) eine große Digitalfunkübung. Diese im Rettungsdienst bereits etablierte Technik soll ab 2015 auch in Witten Standard werden

Die Fahrzeuge der Feuerwehr sind bereits umgerüstet. Derzeit operiert die Feuerwehr noch mit Analogfunk. Beim Digitalfunk sind die Frequenzen sicherer, außerdem verfügt man über eine größere Reichweite und mehr Kanäle.

Um den Ernstfall beim Funken zu proben, werden zahlreiche Einsatzfahrzeug zwischen zehn und 15 Uhr im Stadtgebiet unterwegs sein, allein mehr als 20 von der Feuerwehr. Hinzu kommen Arbeiter-Samariter-Bund, DLRG, DRK und Technisches Hilfswerk.

Während die einen durch die Stadt geschickt werden, um das Netz auszulasten, erproben andere Helfer den Digitalfunk im Einsatzleitcontainer an der Feuerwache. Auch die Werksfeuerwehr der Deutschen Edelstahlwerke (DEW) nimmt auf ihrem Gelände an der großen Übung teil.

 
 

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