Wittener DRK-Helfer kümmern sich um Flüchtlinge

Ehrenamtliche Kräfte des Wittener DRK-Kreisverbandes haben am Sonntag für 24 Stunden die „ganzheitliche“ Versorgung von über 300 Flüchtlingen in einer Notunterkunft im ostwestfälischen Stukenbrock-Senne übernommen.

Die 22 Helfer aus der Ruhrstadt brachen gegen vier Uhr morgens zu diesem Einsatz auf. Ihre Aufgabe war es, im Landesausbildungsinstitut der Polizei die Verpflegung, Betreuung und sanitätsdienstliche sowie ärztliche Versorgung der Asylsuchenden sicherzustellen.

Aktuell betreut der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe gemeinsam mit seinen Kreisverbänden und täglich über 100 ehrenamtlichen und 60 hauptamtlichen Kräften mehr als 2200 Plätze für Flüchtlinge in sechs Unterkünften und Aufnahmeeinrichtungen des Landes NRW.

Die DRK-Einsatzkräfte aus den 38 Kreisverbänden in Westfalen-Lippe wechseln sich – koordiniert durch die Bezirksregierung Arnsberg und die Einsatzzentrale des Landesverbandes – in den verschiedenen Aufnahmelagern ab.

„In der Flüchtlingshilfe waren wir aus Witten zuletzt im Herbst 2012 zu zwei mehrtägigen Einsätzen in Unna-Massen. Wir verfügen also über umfangreiche Erfahrungen und rechnen mit einem anstrengenden, aber auch durchaus sehr erfolgreichen Einsatz am Sonntag“, erklärte vor der Fahrt DRK-Vorstand Wilm Ossenberg Franzes.

 
 

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