WDR durfte bei Sondersitzung in Wittens Saalbau nicht filmen

Der WDR, hier bei einem Tag der offenen Tür in Duisburg, hatte zwei Übertragungswagen zur Ratssondersitzung nach Witten geschickt.
Der WDR, hier bei einem Tag der offenen Tür in Duisburg, hatte zwei Übertragungswagen zur Ratssondersitzung nach Witten geschickt.
Foto: Lars Heidrich
Unter lautem Protest aus Reihen der Zuhörer - aber auch der Wittener Bürger Gemeinschaft (WBG) - wurden keine Fernsehkameras bei der Ratssondersitzung im Wickmannstreit zugelassen.

Witten. "Keine Film- und Tonaufnahmen“ hatte CDU-Fraktionschef Klaus Noske zu Beginn der Sondersitzung im Wickmannstreit - dem Streit um die Nutzung des Wickmann-Geländes - entschieden. Die Große Koalition folgte ihm. So musste der WDR mit seinen Kameras am Montagabend (24.8.) im Saalbau draußen bleiben. Zuhörer protestierten laut gegen die „Ausschaltung der Medien“. In anderen Städten gebe es keine derartigen Probleme, zeigte sich Kay Bandermann von der „Lokalzeit“ sichtlich befremdet.

In der Sache erlitten WBG und Piraten eine Schlappe in der von ihnen beantragten Sitzung. Sie hatten die sofortige Rücknahme der Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts gefordert, um Klarheit für Investoren zu schaffen und Schadensersatzansprüche zu vermeiden. Die Koalition und damit die Ratsmehrheit bleibt beim beschlossenen Verfahren zur Aufhebung der fehlerhaften Bebauungspläne.

 
 

EURE FAVORITEN