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Viel Platz zum Spielen und Toben

Die Hängebrücke der nagelneuen Außenanlage testen in der Kita Helenenberg (v.l.) Nico und Jerry-Lee
Foto: Walter Fischer
Die Kita Helenenberg der Lebenshilfe eröffnete am Freitag ihre neue Außenanlage, für die unter anderem Studenten der Uni Witten/Herdecke und die Brenschenschule gesammelt haben
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Witten..  Als der kleine Seyit das letzte Band durchschnitt, das die Kinder von der neuen Außenanlage trennte, war der Jubel groß. 50 bunte Luftballons flogen in den Himmel, und in derselben Minute war auch die nagelneue Hängebrücke bevölkert. Es war ein ganz besonderer Tag in der Kita Helenenberg, denn zur Feier der neuen Anlage gab es auch einen „Tag der offenen Tür“. Und die unter Dreijährigen konnten wieder in ihre Räume, die wegen eines Wasserschadens renoviert werden mussten.

Anstrengende letzte Wochen

Ein bisschen sah man den Mitarbeiterinnen der Kita an, dass die letzten Wochen ziemlich anstrengend waren. An zwei Stellen wurde gebaut und die U3-Gruppe musste für die Renovierungsarbeiten in die Turnhalle umziehen. Bis zum „Tag der offenen Tür“ wurde aber alles fertig, und – das war gestern immer wieder zu hören – der U3-Bereich sieht jetzt schöner aus als vorher. Denn statt des blauen Bodens gibt es jetzt einen ganz warmen orangen. Und die Kleinen haben sich riesig gefreut, wieder in ihr Reich zurück zu dürfen.

Doch das verließen sie gestern für den großen Moment der Eröffnung gerne. Viele Gäste und Eltern waren gekommen, um Seyit und Meike zuzuschauen, die als erste die neue Außenanlage mit der Hängebrücke, Pflanztischen, Kletterbrettern und viel Platz zum Bewegen entern durften. Das Besondere: Der gesamte Bereich ist barrierefrei, also auch für Rollstuhlfahrer problemlos erreichbar. 42 Kinder werden insgesamt in der Lebenshilfe-Kita betreut, zwei Gruppen sind integrativ, d.h. behinderte und nicht-behinderte Knirpse werden gemeinsam betreut.

Für die neue Außenanlage musste die Lebenshilfe tief in die Tasche greifen: Etwa 270 000 Euro kostete die Neugestaltung der früheren Wiese. Etwa 20 Prozent der Kosten werde die „Aktion Mensch“ übernehmen, habe die Förderorganisation in Aussicht gestellt, sagte Prof. Günther Boheim, Vorsitzender der Wittener Lebenshilfe.

Viel sei auch gespendet worden, freut sich Kita-Leiterin Manon Füllgraf. Besonders dankte sie gestern den Studenten der Uni Witten/Herdecke, die mit einer Auktion beim Kongress für Familienunternehmen über 11 140 Euro gesammelt haben, und den Kindern, Eltern und Lehrern der Brenschenschule, bei deren Sponsorenlauf letzten Samstag 8000 Euro für die Kita zusammenkamen.

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Do, 19.07.2018, 13.49 Uhr