Verwaltungsratschef verteidigt Schließung weiterer Filialen

SPD-Fraktionschef Thomas Richter (2.v.re.) hatte nach der Kommunalwahl Bürgermeisterin Sonja Leidemann als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse abgelöst. Das Foto zeigt ihn beim 39. Sparkassenforum mit Vorstandschef Ulrich Heinemann (Mitte), den Vorstandsmitgl
SPD-Fraktionschef Thomas Richter (2.v.re.) hatte nach der Kommunalwahl Bürgermeisterin Sonja Leidemann als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse abgelöst. Das Foto zeigt ihn beim 39. Sparkassenforum mit Vorstandschef Ulrich Heinemann (Mitte), den Vorstandsmitgl
Foto: Funke Foto Services
SPD-Fraktionschef Richter, der das Aufsichtsratsgremium führt, hält die Einsparungen für gerechtfertigt. Dann sei aber auch erst mal Schluss damit.

Witten..  Der Sparkassen-Verwaltungsratsvorsitzende Thomas Richter steht zur geplanten Schließung von drei weiteren Filialen.

„Es war allgemein gewünscht, dass wir Kosten sparen müssen“, erklärte Richter am Montag (22.2.) auf Anfrage. Mit diesem Schritt würden weitere Sachkosten verringert. Richter: „Eine Geschäftsstelle kostet richtig Geld.“ Gleichzeitig versicherte der SPD-Fraktionschef, dass jetzt erst einmal „Schluss ist mit Schließungen“. Das Geldinstitut habe mit den Filialen ein Alleinstellungsmarkmal, die Zweigstellen seien „ein Pfund“.

Der politisch besetzte Verwaltungsrat hatte am Donnerstag (18.2.) einstimmig den Plänen des Vorstandes zugestimmt. Dieser habe überzeugend vorgetragen, warum dieser Schritt erforderlich sei. Richter verweist auf die gestiegenen Anforderungen an das Kreditgewerbe und den Sicherungsfonds, bei einem gleichzeitig niedrigen Zinsniveau.

Der Vorstand habe aber auch verdeutlicht, dass älteren Kunden etwa mobile Hilfen angeboten würden.

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