Unterkunft für Obdachlose verkommt

Die Piratenpartei hat eine Anfrage an Bürgermeisterin Sonja Leidemann zur Situation der Wohnungslosen und der Obdachlosenunterkunft gestellt. Darin werden Fragen zu fehlenden Türen zu den Zimmern der Bewohner, defekten sanitären Anlagen, fehlenden Schränken und der knappen Betreuung durch städtische Mitarbeiter aufgeworfen. Das teilte jetzt die Ratsfraktion mit. „Uns ist selbstverständlich bekannt, dass das Sozialamt derzeit völlig überlastet ist“, sagt Ratsherr Stefan Borggraefe. Die Probleme seien aber nicht neu: „Bereits im Mai 2010 war der schlechte Zustand der dauerhaften Unterkunft Thema im Sozialausschuss.“ Außerdem betont er, dass Flüchtlingshilfe und die Hilfe für andere bedürftige Menschen sich gegenseitig nicht ausschließen: „Beides ist wichtig und lobenswert.“

Hintergrund der Anfrage ist ein Kontakt zwischen Borggraefe und Wohnungslosen während der letzten Monate. Man wolle die Situation der Unterbringung Wohnungsloser beleuchten und verbessern.

Gestern hat sich die Wittener Bürgergemeischaft (WBG) ebenfalls mit einer Anfrage an die Stadt gewandt. Im Fokus ihres Interesses stehen die fehlende Warmwasserversorgung sowie die Frage nach einer Liste der Gebäudeschäden und einer Sanierung der Unterkunft.

 
 

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