Täter hat sich nach Messerstichen wohl in die Türkei abgesetzt

Redaktion
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Mehrfach soll ein 37-jähriger Bochumer am vergangenen Wochenende auf einen 44-jährigen Wittener eingestochen haben. Das schwerstverletzte Opfer schwebt weiter in Lebensgefahr. Der Täter hat sich offenbar in die Türkei abgesetzt.

Witten. Der 44-jährige Wittener, der am vergangenen Samstag im soziokulturellen Zentrum "Werkstatt" an der Mannesmannstraße niedergestochen wurde, befindet sich weiterhin in lebensbedrohlichem Zustand.

Vieles deute darauf hin, dass der dringend Tatverdächtige, ein 37-jähriger Bochumer, in Richtung Türkei abgetaucht sei, heißt es seitens der Polizei. Im Rahmen der Ermittlungen werde der Mann aber auch weiterhin in Deutschland gesucht.

Das Opfer der Messerattacke ist nach Polizeiangaben Türke, der mutmaßliche Täter Deutscher mit türkischem Migrationshintergrund. Die Hintergründe der Tat sind weiterhin unklar. Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an.