Streit im Bus – Wittener nach brutalem Angriff notoperiert

Foto: Ingo Otto / WAZ FotoPool
Zwei brutale Schläger attackierten einen Wittener, der mit Freundin unterwegs war. Erst daheim stellte sich die Schwere der Verletzung heraus.

Witten. In Annen endete ein Streit in einem Linienbus mit einer Schlägerei auf der Straße. Das Opfer landete schwer verletzt im Krankenhaus. Nun sucht die Polizei Zeugen.

Der folgenschwere Vorfall ereignete sich, wie die Polizei jetzt mitteilte, in der Nacht von Samstag auf Sonntag (28./29.5.) gegen 23.30 Uhr. Im Bus der Linie 320 in Richtung Annen gab es zunächst einen verbalen Streit zwischen einer zehn- und einer zweiköpfigen Gruppe. Im weiteren Verlauf der Fahrt verließen eine halbe Stunde später acht der zehn südländisch anmutenden Personen den Bus.

Der 41-jährige Wittener mit seiner weiblichen Begleitung (27) sowie die beiden unbekannten Tatverdächtigen stiegen im Bereich Annenstraße/Stockumer Straße aus. In Höhe der dortigen Sparkassenfiliale attackierte das Duo den 41-Jährigen mit Schlägen und Tritten. Dagegen wurde seine 27-jährige Begleiterin nicht körperlich angegangen. Dann flüchteten die beiden Schläger Richtung Bebelstraße.

Erst, als er daheim angekommen war, stellte der verletzte Wittener fest wie schwer seine Verwundungen waren. Ein Rettungswagen musste ihn letztendlich in ein Bochumer Krankenhaus bringen, wo er notoperiert wurde. Noch heute befindet sich der 41-jährige Wittener auf der Intensivstation.

Nun möchte die Polizei wissen, wer die beiden flüchtigen Schläger kennt. Es gibt recht genaue Beschreibungen: Der erste Täter ist etwa 20 bis 25 Jahre alt, 1,80 Meter groß, hat eine kräftige Statur (ca. 100 Kilo), kurze, schwarze Haare und ist Südländer. Er trug vermutlich eine schwarze Jacke, Jeans, eine Goldkette und sprach mit leichtem Akzent.

Der zweite Täter ist ebenfalls ca. 1,80 Meter groß, 15 bis 20 Jahre alt, deutlich schmächtiger als der erste Täter, hat kurze, schwarze Haare und ist ebenfalls Südländer. Bekleidet war er mit weißer Jacke und weißer Hose. Die Polizei bittet um Hinweise unter Tel. 209-4110.

 
 

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