Stadt schickt 3000 Fragebögen an Grundschulen

Foto: Michael Korte

Wohin entwickelt sich die Wittener Schullandschaft bei den weiterführenden Schulen? Dieser Frage versucht das städtische Amt für Jugendhilfe und Schule mit Hilfe von 3000 Fragebögen nachzugehen, die jetzt verschickt wurden.

Aufgrund des demografischen Wandels und dem damit einhergehenden Rückgang der Schülerzahlen steht auch Witten vor der Aufgabe, Überlegungen zum zukünftigen Bedarf der verschiedenen Schulformen zu entwickeln und die Wahl geeigneter Standorte zu berücksichtigen. Ein großes Thema ist zum Beispiel eine mögliche Verlegung der Hardenstein-Gesamtschule in die Innenstadt.

Eine erste Befragung wurde schon 2013 von der Stadt veranlasst. Nun folgt der zweite Teil. 3000 Briefe sind seit gestern auf dem Postweg unterwegs zu allen 17 Wittener Grundschulen. Sie sollen in den kommenden Tagen an die Eltern verteilt und von ihnen beantwortet werden. Die jeweiligen Schulsekretariate nehmen die beantworteten Fragebögen bis Samstag, 7. Februar, entgegen.

Die Briefe enthalten vier kurze Fragen. Neben den Fragen, in welchem Schuljahr sich das Kind zum jetzigen Zeitpunkt befindet und welche Schulform es ab Klasse fünf voraussichtlich besuchen wird, geht es außerdem darum, Fragen zum zukünftigen schulischen Werdegang des Kindes zu beantworten.

Wo würden Elternihr Kind anmelden?

Welchen endgültigen Abschluss soll das Kind nach Wünschen der Eltern am Ende der Schullaufzeit erreichen? Und: Wenn es in der Innenstadt eine der folgenden Schulformen gäbe (Auswahl zum Ankreuzen: Haupt-, Gesamt-, Waldorf-, Realschule, Gymnasium, eine andere weiterführende Schule außerhalb von Witten, „ich weiß es noch nicht“), an welcher Schule würde das Kind angemeldet?

Das städtische Amt für Jugendhilfe und Schule freut sich schon jetzt auf eine möglichst starke Beteiligung der Eltern.

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