SPD will Gefahrensituation am See entschärfen

Witten.  Wiederholt ist es in der letzten Zeit auf den Wegen am Kemnader Stausee zu Unfällen zwischen Fußgängern, Radfahrern und Inlineskatern gekommen (wir berichteten). Mit einer Anfrage möchte die SPD-Ratsfraktion nun klären, wie die Gefahrensituation entschärft werden kann: Klaus Pranskuweit und Sabine Marunga möchten in ihrer gemeinsamen Anfrage wissen, ob es am See Kontrollen zum richtigen Verhalten der Verkehrsteilnehmer gibt – von Ordnungsamt oder Ordnungspartnerschaften. Sie fragen an, ob diese Teams künftig bei Kontrollgängen auch Aufklärungsarbeit leisten könnten, wenn ein Fehlverhalten erkennbar wird – und ob im Wiederholungsfall sogar Bußgelder verhängt werden könnten. „Und wenn ja, in welchen Fällen wäre das denkbar?“ Könnte der zur Kasse gebeten werden, der sich auf die falsche Strecke verirrt – Radfahrer auf dem Fußweg und Spaziergänger auf der Inline-Strecke etwa – oder auch der, der zu schnell unterwegs ist, fragen die beiden Ratsmitglieder.

Zudem wollen Marunga und Pranskuweit ergründen, ob eine unzureichende Beschilderung oder Markierung der Wege ursächlich zur Unfallhäufigkeit beitragen könnte: Möglicherweise könnten ja Nachbesserungen die Sicherheit erhöhen.