SPD in Witten stellt Antrag für neue „Discgolf“-Anlage

Sie stellten die Idee für die Discgolf-Anlage vor (v. li.): Philipp Parnawski, Phillip Railon, Melis Kara, Leon Kohlstadt und Robert Beckmann von den Jusos Witten.
Sie stellten die Idee für die Discgolf-Anlage vor (v. li.): Philipp Parnawski, Phillip Railon, Melis Kara, Leon Kohlstadt und Robert Beckmann von den Jusos Witten.
Foto: WAZ
In einem Antrag an den Stadtentwicklungsausschuss machte sich die SPD jetzt für eine „Discgolf“-Anlage auf dem Hohenstein stark. Sie wurde schon vor Monaten vorgestellt. Der Mix aus Golf und Frisbee soll den Freizeit- und Erholungswert Wittens steigern.

Witten.  Die SPD macht sich jetzt in einem Antrag an den Stadtentwicklungsausschuss für ihre schon vor Monaten vorgestellte „Discgolf“-Anlage am Hohenstein stark. Discgolf ist ein Mix aus Golf und Frisbee. Von einem festgelegten Abwurfpunkt soll man mit möglichst wenigen Würfen Körbe treffen. Die können sich allerdings in bis zu 100 Metern Abstand befinden, so dass die Spieler mehrere Versuche benötigen. Die Sportart wird normalerweise in öffentliche Grünanlagen integriert. Genau das ist die Idee der Wittener Jusos.

Die Anlage soll als Rundkurs angelegt werden. Er könne aus mindestens neun Bahnen bestehen und sich von den Wiesen am Bergerdenkmal über Wege und Waldstücke durch die angrenzenden Grünflächen ziehen. „Die letzte Bahn könnte am anderen Ende des Parks in der Nähe des Streichelzoos enden“, heißt es. Gegebenenfalls sollten Alternativen, etwa der Stadtpark, geprüft werden. Sponsoren sollen die etwa 5500 Euro teure Anlage umsetzen.

Mit dem Angebot will die SPD den Freizeit- und Erholungswert Wittens steigern. Die Anlage ließe sich später auch erweitern und verursache keine Folgekosten. Sie passe besonders gut auf den Hohenstein, wo sie die Ziele des Masterplans „Freiraum“ für das Erholungsgebiet erfülle.