Radfahren in Witten ist nicht immer ein Vergnügen

Radfahrern in Witten – nicht immer ein Vergnügen. Foto: Archiv, Fischer
Radfahrern in Witten – nicht immer ein Vergnügen. Foto: Archiv, Fischer
Foto: Walter Fischer / WAZ Foto Pool

Witten.  Journalisten, die Rad fahren, sollten nicht in eigener Sache schreiben. Das trübt das Urteilsvermögen. Deshalb sei vorausgeschickt: Radfahrer halten sich mitunter nicht an Regeln, geben kein Zeichen, fahren auf dem Bürgersteig und Slalom durch die Fußgängerzone, gegen die Einbahnstraße und ohne Licht. Schlimm, diese Rüpel-Radler!


Jetzt zu den Autofahrern: Ihr guckt die falschen Filme! Denn weder im Tatort noch im Kino dreht sich beim Ein- oder Aussteigen mal einer um, um zu gucken, ob von hinten gerade ein Rad ankommt. Nur im „7. Sinn“ und in der Fahrschule wird’s richtig gezeigt!


Jetzt riss in der Wiesenstraße wieder einer die Fahrertür direkt vor mir auf. Auf meinen Hilfeschrei „Ey!“ guckte er nur blöd. Keine Entschuldigung, kein Handzeichen, nichts. Noch mal für Begriffsstutzige: Autofahrer riskieren dabei nur einen Kratzer in der Tür. Wir Radfahrer Kopf und Kragen.