Neuer Raum für Kreative

Das erste Arbeitstreffen für Kreativberufe wurde organisiert von Stellwerk.
Das erste Arbeitstreffen für Kreativberufe wurde organisiert von Stellwerk.
Foto: WAZ FotoPool
„Stellwerk“ plant einen gemeinsamen Arbeits- und Veranstaltungsraum. Dafür ist der Hauptbahnhof-Anbau im Gespräch.

Witten..  Als „Coworking-Space“ kennt man es schon in Hamburg, Berlin oder London. Gemeint ist ein Ort, in dem Menschen gemeinschaftlich zusammenarbeiten, sich über Ideen austauschen oder einfach nur ein Büro teilen können. In Witten fehlt so ein Ort bisher. Doch das soll sich nun ändern.

Der Projekttitel „Raum“ bringt dabei auf den Punkt, was sich Alexander Brede (27), Jan Hagelstein (27) und Philip Asshauer (33) vom Stellwerk unter ihrer Idee, ähnliches auch in Witten zu verwirklichen, vorstellen.

Es soll ein Raum entstehen, in dem sich vor allem Menschen aus kreativen Berufen zusammenfinden und zusammen arbeiten können. Weiter ist die Planung bisher noch nicht. Doch genau das ist auch gewollt. Denn „wie zum Beispiel auch das Knut’s soll dieses Projekt in der Gemeinschaft aufgebaut werden“, sagt Alexander Brede.

Eröffnung gegen Ende des Jahres

So wurde es bei der Auftaktveranstaltung im leer stehenden Anbau des Hauptbahnhofs dann auch richtig voll. Eingeladen waren alle, die in relevant für das Projekt sind oder werden könnten: beteiligte Förderer und Initiativen wie auch Dozenten und Studenten der Uni Witten-Herdecke. Es sollten Ideen gesammelt und „Ansprüche, Notwendigkeiten und Bedürfnisse derer, die den Raum später nutzen, zusammengetragen werden“, so die Organisatoren.

Doch obwohl an diesem Abend alle in der noch unrenovierten Halle des ehemaligen Getränkehandels stehen, sei hinsichtlich der Räumlichkeiten noch nichts festgelegt, sagt Jan Hagelstein. Überhaupt stehe man erst am Anfang der Planung, so dass auch noch keine Vorstellung über ein Budget vorhanden sei. „Einzig die Eröffnung sehen wir gegen Ende des Jahres“, so der Student der Uni Witten-Herdecke.

Mit von der Partie war auch Markus Bürger (39), der mit seinem Geschäftspartner Radomir Zecevic Inhaber des alten Bahnhofsanbaus ist. Für die Auftaktveranstaltung stellten sie dem Team die Räumlichkeiten zur Verfügung. „Natürlich muss man so ein Konzept erst kennenlernen“, so der Wittener. Doch sie fänden das Projekt gut und „würden die Jungs mit ihrem Konzept als Mieter begrüßen“.

 
 

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