Neue Hoffnung für bedrohten Tummelmarkt

Gemeinsame Erfolgsgeschichte: Auch an diesem Wochenend-Samstag (18.6.2016) kamen rund 3000 Besucher zum Wiesenviertelfest und dem diesmal darin eingebetteten Tummelmarkt. Manche Fans hätten gefragt, ob die Veranstaltung nicht auf zwei Tage ausgedehnt werden könne, erzählen die Veranstalter.
Gemeinsame Erfolgsgeschichte: Auch an diesem Wochenend-Samstag (18.6.2016) kamen rund 3000 Besucher zum Wiesenviertelfest und dem diesmal darin eingebetteten Tummelmarkt. Manche Fans hätten gefragt, ob die Veranstaltung nicht auf zwei Tage ausgedehnt werden könne, erzählen die Veranstalter.
Foto: Funke Foto Services
Weil die Bundesförderung auslief, ist der Tummelmarkt bedroht. Doch die Macher sind optimistisch, Sponsoren zu finden. Es geht nicht um Riesensummen.

Witten.. Für viele Wittener Bürger, aber auch für Gäste aus den Nachbarstädten gehört der vierteljährliche Tummelmarkt im Wiesenviertel inzwischen zu einer festen Einrichtung. Obwohl er am vorigen Wochenende erst zum fünften Mal stattfand.

Um so trauriger wären seine Fans also gewesen, wäre diese die letzte Ausgabe gewesen. Doch es besteht Hoffnung für den bedrohten Tummelmarkt auf dem Humboldt-Parkplatz.

Zwar sind die Zuschüsse aus einem zweieinhalbjährigen Bundesprojekt für Stadtentwicklung jetzt ausgelaufen. „Doch wir sind zuversichtlich, Sponsoren zu finden, die in diese Lücke springen“, meint Mitorganisatorin Marie Sammet. „Denn schließlich geht es hier nicht um Hunderttausende von Euros. Sondern pro Markt würden schon 1500 Euro Unterstützung reichen“, hofft sie auf Bürger oder Firmen, denen der Markt mit Kunsthandwerk, ungewöhnlichen Speisen, Livemusik und viel Aufenthaltsqualität am Herzen liegt. Sponsoren können sich melden: Tel. 0157/55831829.

Aber die Tummelmarkt-Macher wollen auch selbst auf Unterstützer-Suche gehen: „Wir haben schon eine Mappe dafür zusammengestellt. Aber so richtig loslegen können wir erst jetzt. Denn dieser Tummelmarkt, verbunden mit dem Wiesenviertelfest des Stellwerks, hat schon ziemlich viel Zeit gekostet und Kräfte gebunden“, so die 26-Jährige.

Aber der Zuspruch habe ihnen Recht gegeben: „Viele Leute haben gefragt, ob wir daraus keine zweitägige Veranstaltung machen können“, erzählt Sammet. Aber das wäre zu aufwändig und kostenintensiv. „Und wir wollen ja keinen Eintritt einführen. Denn Markt- und Volksfestcharakter sollen erhalten bleiben.“

Einen Termin sollten sich die Wittener schonmal vormerken, so Sammet: „Am 27. August gibt’s auf jeden Fall noch einen Tummelmarkt.“

 
 

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