Lyra bietet ein stimmungsvolles Konzert in Witten

Der Männerchor Lyra sang auf der weihnachtlich geschmückten Saalbaubühne und begeisterte das Publikum.
Der Männerchor Lyra sang auf der weihnachtlich geschmückten Saalbaubühne und begeisterte das Publikum.
Foto: FUNKE Foto Services
Der Männerchor Lyra trat am Wochenende zweimal im Saalbau auf. Begleitet wurde er von Pianistin Sigrid Althoff und „Pomp-A-Dur“.

Witten.  Alle Jahre wieder lädt der traditionsreiche Männerchor „Lyra“ zum weihnachtlichen Konzert ein. Dabei gelingt es dem Chor immer wieder, den Saalbau oder die Kirchen zu füllen. Das war auch an diesem Wochenende nicht anders.

Der Grund für dieses rege Interesse ist seit Jahren bekannt: Dieser Chor – unter der aufmerksamen Leitung von Stefan Lex – besticht immer wieder durch ein geschlossenes Klangbild und geht sparsam mit allzu großen Lautstärken um. Hinzu kommt eine gute Textverständlichkeit und eine tonreine Stimmführung.

Chorleiter trat wieder als Solist auf

So erklangen viele weltliche und geistliche Lieder und ließen vor einer farbig dekorierten Bühne vorweihnachtliche Stimmung entstehen. Das Lied „Herr, deine Güte reicht so weit“ (Satz: J. Christ) erklang weihevoll und getragen mit gekonnten Tempoverzögerungen. Im Gegensatz dazu das „Halleluja“ (W. Trapp) mit schwungvollem und jubelndem Charakter. Der Dirigent Stefan Lex trat auch als Solist auf und sang das „Ave Maria“ von Robert Stolz mit weicher und lyrischer Tenorstimme.

Das Ensemble „Pomp-A-Dur“ hat schon oft die Chorkonzerte instrumentell begleitet. Auch bei diesem Konzert überzeugten die vier Damen (zwei Violinen, Cello und Klavier) mit feinsinnig vorgetragenen Instrumentaleinlagen. Festlich barock erklang das Weihnachtskonzert von F. Manfredini, melancholisch heiter der Winter aus den „Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi. Rasant und ausgelassen wurde dagegen die „Petersburger Schlittenfahrt“ gespielt.

Weibliches Fundament

Die Pianistin Sigrid Althoff kann als weibliche Seele dieses Männerchores betrachtet werden. Ihre musikalischen Fähigkeiten sowohl als temperamentvolle Solistin oder auch als einfühlsame Begleiterin sind das Fundament der „Lyra“.

Drei bekannte Weihnachtslieder, bei denen das Publikum kräftig mitsang, beendeten das stimmungsvolle Konzert.

 
 

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