Im Wittener Bethaus wird derzeit renoviert

Jens Rehbock verpasst dem Ausstellungsraum des Bethauses im Wittener Muttental eine frische Farbe.Foto: Thomas Nitsche - Funke Foto Services
Jens Rehbock verpasst dem Ausstellungsraum des Bethauses im Wittener Muttental eine frische Farbe.Foto: Thomas Nitsche - Funke Foto Services
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Frische Farbe für die Wände, eine Verkleidung für die Rohre – im Untergeschoss des Bethauses wird derzeit renoviert. Die alte Ausstellung soll nicht wieder einziehen.

Wer das Bethaus im Muttental besucht und die Ausstellung im Untergeschoss sehen möchte, hat derzeit Pech. Der Raum, in dem sich früher eine Schmiede befand, wird in dieser Woche renoviert. Unter anderem werden Rohre verkleidet. Am Sonntag, pünktlich zum Muttentalfest, will Handwerker Jens Rehbock fertig sein.

Die alte Ausstellung rund ums Thema Bergbau wird jedoch nicht wieder einziehen. „Sie wurde 1974 eröffnet und ist so nicht mehr zeitgemäß“, sagt Andrea Rademann vom Stadtmarketing. Man denke über ein neues Ausstellungskonzept nach, gemeinsam mit dem Förderverein Bergbauhistorischer Stätten und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

Im nächsten Jahr ist der Bet- und Versammlungsraum an der Reihe

Insgesamt habe das unter Denkmalschutz stehende Haus, in dem man auch Geburtstage und Firmenfeste feiern kann, „eine gute Substanz“, betont Rademann. Im nächsten Jahr soll noch der frühere Bet- und Versammlungsraum im Obergeschoss renoviert werden. Eine Spende des Unternehmers Rolf Ostermann macht es möglich.

Das Bethaus ist ein einzigartiger Bau im gesamten Ruhrtal. Einige Muttentaler Zechen errichteten es 1830/31 gemeinsam als Schmiede und Versammlungsort. Im Betsaal fanden sich Bergleute vor Arbeitsbeginn zu einer Andacht ein. In der Schmiede ließen die Zechen ihr Werkzeug herstellen und reparieren.

 
 

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