Gesundheitsführer lotst durch ärztliches Versorgungsnetz

Die Macher des Gesundheitsführers für Witten:  Brigitte Scholl (v. li.) (Consult Gmbh/KVWL), Klaus Völkel (Wirtschaftsförderung Witten), Dr. Frank Koch (Ärztesprecher), Markus Lingnau (Geschäftsführer Agentur 2P&M), Daniel Bierfreund (Projektleiter Witten Agentur 2P&M). Foto: Michael Korte / WAZ FotoPool
Die Macher des Gesundheitsführers für Witten: Brigitte Scholl (v. li.) (Consult Gmbh/KVWL), Klaus Völkel (Wirtschaftsförderung Witten), Dr. Frank Koch (Ärztesprecher), Markus Lingnau (Geschäftsführer Agentur 2P&M), Daniel Bierfreund (Projektleiter Witten Agentur 2P&M). Foto: Michael Korte / WAZ FotoPool
Welcher Hausarzt ist in meiner Nähe und welche ärztlichen Fachbereiche decken die Kliniken ab? Diese und mehr Fragen kann nun der Gesundheitsführer „Gesund in Witten“ beantworten. Das Heft liegt ab sofort in Hausarztpraxen, Apotheken und öffentlichen Einrichtungen der Stadt aus.

Witten.. Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Witten, der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe Consult und den Ärzten der Stadt entstand der über 100-seitige Führer durch das medizinische Versorgungsnetz. Erst einmal soll es 15 000 Exemplare geben, die man kostenlos mitnehmen kann. Später sollen die dünnen Bücher 1,50 Euro kosten.

Eigentlich wollte die Kassenärztliche Vereinigung, die dieses Projekt bereits in Städten wie Dortmund, Bochum und Gelsenkirchen auf die Beine stellte, einen Gesundheitsführer für den gesamten EN-Kreis veröffentlichen. Ärztesprecher Dr. Frank Koch (71) ließ sich aber auf ein solches Unterfangen nicht ein. „Witten ist groß genug und hat eine gute medizinische Versorgung und Infrastruktur zu bieten“, so der Ärztesprecher. Ende des Jahres 2010 war die Idee zum Wittener Medizinführer geboren. Der Internetauftritt soll demnächst ebenfalls folgen.

Zu jedem Fachbereich wie Frauenheilkunde, Innere Medizin und Zahnmedizin bietet das Heft Hintergrundinformationen. Manche Bereiche sind mit weniger Seiten bedacht als andere. Markus Lingnau (49), der für das Projektmanagement zuständig ist, erklärt: „Manche Ärzte haben auf unsere Anfragen kaum oder gar nicht reagiert. Deswegen gibt es zu manchen Fachbereichen mehr Informationen, zu anderen weniger.“

Das Wichtigste des Heftes: Alle praktizierenden Ärzte und Praxen der Schulmedizin sind auf den letzten Seiten mit Adressangabe und Telefonnummer aufgeführt. So kann der Leser den Arzt, den er braucht, sofort heraussuchen.

 

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