Freizeitbad Heveney plant Event-Sauna für über 50 Gäste

Jürgen Augstein
Im Freizeitbad Heveney wird umgebaut: Geplant sind eine Event-Sauna, neue Toiletten und Duschen.
Im Freizeitbad Heveney wird umgebaut: Geplant sind eine Event-Sauna, neue Toiletten und Duschen.
Foto: Hans Blossey
  • Auch Erneuerung von Duschen und Toiletten im Saunabereich geplant
  • Rund ums Kinderbecken soll es schon in Kürze nach Umbau wärmer werden
  • Städte entscheiden jetzt erneut über Fusion zur „Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr“

Witten. Die Besucher der Ruhr-Therme am Kemnader See können vielleicht schon im nächsten Jahr in einer neuen „Event-Sauna“ ein echtes Gemeinschaftsgefühl erleben. Geplant ist ein großer Schwitzkasten für 50 bis 60 Gäste.

Ins Detail will Geschäftsführer Thorsten Kröger noch nicht gehen, da noch genau kalkuliert werden muss und die Gremien die Pläne erst noch absegnen müssen. Der 52-Jährige rechnet mit Kosten von 300 000 Euro. Sie sollen auch eine Teilsanierung des Saunatraktes abdecken. So will die Freizeitgesellschaft Kemnade (FZK) 2017 Toiletten und Duschen in Heveney erneuern.

Umbau am Kinderbecken erfolgt gerade aktuell

Ganz aktuell läuft derzeit der Umbau im Bereich des Kinderbeckens im Schwimmbad. Dort gab und gibt es immer wieder Klagen darüber, dass es für die Kleinen einfach zu kalt ist. „Wir wollen den Raum mehr schließen und schützen“, erklärt Kröger. Neben zusätzlichen Glaswänden soll künftig warme Luft dorthin gelenkt werden. In wenigen Wochen will das Freizeitzentrum das fertige Wärmepaket vorstellen.

Vieles läuft unter dem Titel „energetische Sanierung“. Davon profitiert auch das Seglerhaus im Hafen Heveney. Der Regionalverband Ruhr (RVR) gewährt als Hauptgesellschafter einen Sonderzuschuss von 70 000 Euro. Am Dienstag (15.11.) stimmte der Wirtschaftsausschuss dem Vorschlag der Verwaltung einstimmig zu.

Neue Gasheizung für das Seglerhaus im Hafen Heveney

Eine Gasheizung soll die Nachtspeicheröfen in dem 1984 eröffneten Gebäude ersetzen und die Warmwasserversorgung künftig zusätzlich über eine Solartherme mit Unterstützung der Heiztherme erfolgen. Außerdem will das Freizeitzentrum Kemnade die Holzfassade sanieren sowie Toiletten und Küche erneuern. Die Gesamtkosten sind mit rund 100 000 Euro veranschlagt.

Um eine wichtige Entscheidung geht es in den nächsten Wochen in den Räten von vier Städten. Stimmen sie der Fusion von vier Revierparks und Freizeitzentren zur „Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr“ auch nach dem Abspringen von Herne (Gysenberg) und Dortmund (Wischlingen) zu? Wie berichtet, stimmt Bochum darüber am 8. Dezember ab, Witten (FZK) am 28. November ab, Duisburg (Mattlerbusch) am 24. November, Oberhausen (Vonderort) am 19. Dezember.

Stelle eines neuen Geschäftsführers sofort ausschreiben

Wenn die Verschmelzungspläne von den Städten abgesegnet werden, will der Regionalverband sofort die Stelle eines neuen Geschäftsführers für alle vier Anlagen ausschreiben. Thorsten Kröger betonte gestern ausdrücklich, dass er für den Posten nicht zur Verfügung steht.