Feen und Elfen verzaubern Publikum im Wittener Saalbau

Bewegungen voller Anmut: Die Tänzerinnen von TuRa Rüdinghausen boten bei der Ballettgala im Saalbau Spitzenleistungen.
Bewegungen voller Anmut: Die Tänzerinnen von TuRa Rüdinghausen boten bei der Ballettgala im Saalbau Spitzenleistungen.
Foto: Fischer / WAZ FotoPool
Ein großer Erfolg war am Wochenende (8.11.) wieder die Tanzgala von TuRa Rüdinghausen. Zweimal boten die über 200 Tänzerinnen des Wittener Sportvereins vor ausverkauftem Haus ein tolles Programm. Es entführte das Publikum ebenso in düstere Vampirschlösser wie einen verzauberten Winterwald.

Witten..  Einmal mehr begeisterte an diesem Wochenende die Tanzgala von TuRa-Rüdinghausen – und das gleich zweimal im ausverkauften Saalbau. Wirbelnde Schneeflöckchen und temperamentvoller Cancan zeigten die ganze Bandbreite der mehr als 200 Tänzerinnen.

Das Ballettensemble des Sportvereins hatte zur großen Tanzgala eingeladen, die alle zwei Jahre stattfindet und eine lange Tradition hat. Das fast vierstündige Programm entführte die begeisterten Zuschauer in die unterschiedlichsten Fantasiewelten – vom düsteren Vampirschloss bis hin zum verzauberten Winterwald. Leichtes Spiel beim Publikum hatten natürlich die ganz kleinen Tänzerinnen.

Kochlöffel in Weihnachtsbäckerei geschwungen

Als unwiderstehliche Schneeflöckchen wirbelten sie temperamentvoll über die Bühne, ließen, mit bunten Bändern ausgerüstet, ihren imaginären Drachen in die Lüfte steigen und schwangen in der „Weihnachtsbäckerei“ begeistert die Kochlöffel. Besonders niedlich war der Mäusetanz, bei dem die kleinen Nagetiere am Ende ein großes Stück Käse mit vereinten Kräften davonschleppten.

Der eine oder andere bange Blick der Nachwuchstänzerinnen ging hinter die Bühne zur Lehrerin, die dort ein wenig Unterstützung bei den Tanzschritten bot. „Einfach wundervoll! Diese Freude und auch die Disziplin der jungen Menschen, Das macht viel mehr Spaß als so mancher professionelle Ballettabend“, zeigte sich Zuschauerin Elfriede Hoffmann (68) angetan.

Leuchtender Sternenhimmel

Beim „Tanz der Sterne“ verzauberten die älteren Schülerinnen der Ballettabteilung die Zuschauer mit einer federleichten Choreografie und wunderschönen Kostümen vor dem Hintergrund eines leuchtenden Sternenhimmels. Dass bei dieser Darbietung die Technik ihre Tücken zeigte, nahmen Zuschauer und Tänzer mit Humor und Gelassenheit. Besonderes Lob verdienten die wunderschönen Kostüme der insgesamt über 200 Tänzerinnen im Alter von vier bis 22 Jahren: Zarte weiße Tutus, fließende Gewänder, Tüllröcke, Samtmieder und glitzernde Tiaras waren eine echte Augenweide!

Der Höhepunkt war die „Nacht im Winterzauberwald“: Bei einem Spaziergang entdeckt das Mädchen Klara (sehr schön dargestellt von Sophie Striebeck) auf einer Lichtung tanzende Feen und Elfen.Ein wirklich zauberhafter Reigen der unterschiedlichsten Tänze fesselte die Zuschauer, bis am Ende die gesamte Bühne erfüllt war von wirbelnden zarten Wesen ganz in Weiß – ein wunderschöner Anblick.

Paris-Revue entführt an die Seine

Die älteren Tänzerinnen beeindruckten darüber hinaus besonders im „Walzer“ und in der sehr lebendigen Paris-Revue, in der sie zur Musik von Edith Piaf und Juliette Greco das Publikum an die schönsten Plätze der Stadt an der Seine entführten, um am Ende beim Cancan Röcke und Beine fliegen zu lassen.

Dass Ballett mehr zu bieten hat als Spitze und Spagat, zeigte sich bei „US 5“, das viele Elemente des Streetdance aufgriff, und auch beim bejubelten Finale aus dem Musical „A Chorus Line“. Langanhaltender Beifall belohnte die strahlenden Tänzerinnen.

 
 

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