Dachgeschoss in der Wittener Innenstadt brannte

Die Flammen schlugen aus einer Dachgaube das Hauses Ruhrstraße 58, als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf. An den Brandort fuhren die Retter auch von außen per Drehleiter heran.
Die Flammen schlugen aus einer Dachgaube das Hauses Ruhrstraße 58, als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf. An den Brandort fuhren die Retter auch von außen per Drehleiter heran.
Foto: Jürgen Theobald / WAZ FotoPool
Brand in der Wittener Innenstadt am Samstagabend, 8.November: Gegen 19.30 Uhr war ein Notruf bei der Feuerwehr eingegangen. Im Dachgeschoss des Hauses Ruhrstraße 58 war ein Brand ausgebrochen. Bewohner des Hauses hatten zunächst Angst, ins Freie zu flüchten. Sechs Menschen wurden verletzt.

Witten. Brand in der Wittener Innenstadt am Samstagabend. Gegen 19.30 Uhr war ein Notruf bei der Feuerwehr eingegangen: Im Dachgeschoss des Hauses Ruhrstraße 58 war ein Feuer ausgebrochen. Bewohner des Hauses hatten zunächst Angst, durch das verrauchte Treppenhaus ins Freie zu flüchten. Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungswagen und Polizei war kurze Zeit später am Einsatzort. Beim Eintreffen der Retter schlugen Flammen aus der mittleren Dachgaube des viergeschossigen Hauses, in dessen Erdgeschoss die Eisdiele „Kuhbar“ ist.

Mit Hilfe der Feuerwehr konnten die Bewohner des Hauses, einige mit Hunden, schnell durch den Hausflur evakuiert werden. Rund 50 Feuerwehrleute aus der Altstadt, Bommern, Annen und Heven waren im Einsatz. Einsatzleiter Mario Rosenkranz: „Sechs Menschen haben Verletzungen erlitten. Sie werden zur Untersuchung in Kliniken gebracht.“

Insgesamt leben in dem Haus, laut Feuerwehr, 19 Menschen. Am Abend seien jedoch deutlich mehr Personen im Gebäude gewesen, so Rosenkranz. Eine Dialyse-Patientin, ebenfalls Mieterin, konnte erst mit einer kurzen zeitlichen Verzögerung aus dem Haus gebracht werden.

Rettungskräfte betreuten Hausbewohner

Gegen 20.30 Uhr war das Feuer in der Dachgeschoss-Wohnung unter Kontrolle, Strom und Gas im Gebäude abgestellt. Eine 37-jährige Frau, die mit ihrem Freund eine Dachgeschoss-Wohnung des Hauses bewohnt, hatte am Abend ihre Mutter besucht und war beim Ausbruch des Feuers nicht zu Hause. Ihr Freund, der in der Wohnung war, hatte sie per Handy über den Brand informiert.

Geschockt war die 37-Jährige sofort zum Haus geeilt und verfolgte das Geschehen dort von der für den Autoverkehr abgesperrten Ruhrstraße aus: „Das ist ja alles ganz furchtbar.“ In einem Bus der Bogestra wurden zunächst weitere Hausbewohner von Rettungskräften betreut. Die Ursache des Feuers war am Abend noch unklar. Einsatzleiter Mario Rosenkranz: „Die Polizei ermittelt.“

 
 

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