Cuba Libre und Triple F. für 400 Gäste

Knapp 400 Personen nahmen an der fünften Cocktailtour durch Witten teil. Beate Krenz (li.) und  Kerstin Echterhoff sind nicht zum ersten Mal dabei. Foto: Gero Helm / WAZ FotoPool.
Knapp 400 Personen nahmen an der fünften Cocktailtour durch Witten teil. Beate Krenz (li.) und Kerstin Echterhoff sind nicht zum ersten Mal dabei. Foto: Gero Helm / WAZ FotoPool.
Foto: Gero Helm / WAZ FotoPool

Witten.. Sieben Cocktails, sieben Kneipen und 400 Besucher - bei der fünften Cocktailtour durch die Wittener Innenstadt feiern Generationen gemeinsam.

Vom Rathausplatz schallt Musik bis in die Kneipen hinein. Um gute Laune zu verbreiten, hat André Förster (31) vom Casa Cuba ein Radio mit vor die Tür genommen. Dort verteilt er seinen Lieblingscocktail „Cuba Libre“ an die Teilnehmer der Tour. Zwischendurch kann der Barkeeper ein wenig durchschnaufen, bevor die nächste Gruppe kommt. „Dieses Mal ist der Cocktail schneller gemacht, da man nur Rum und Cola mischen muss. Letztes Mal war das komplizierter.“ Einige Meter weiter stapeln sich leere Plastikbecher auf einem Stehtisch vor dem Ratskeller. Denn nicht jeder Gast bleibt mit dem „Ladykiller“ im Lokal. Anne Reschop (25) und ihre Freundinnen haben es sich an einem Tisch innen am Eingang gemütlich gemacht. „Ich bin mehr für fruchtige Drinks zu haben, der Cuba Libre war nicht so mein Fall“, meint Anne. Da fast alle teilnehmenden Kneipen fruchtige Cocktails servieren, hat sie Glück.

Beate Krenz und Kerstin Echterhoff (35) dagegen schmeckt der „Ladykiller“ nicht so gut. Dafür aber der „Triple F.“ aus der Alten Post. Dort hat man extra den hinteren Raum für die Cocktailtour-Teilnehmer geöffnet. Besitzer Thorsten Wottrich (44) hetzt zwischen der vorderen und hinteren Theke hin und her und versucht den Spagat zwischen alltäglichen Gästen und Cocktailtour zu schaffen. „Zwischendurch kommen immer wieder Schübe mit 20 Leuten an, da muss man hinten ordentlich Gas geben mit den Getränken.“

Im „Merengue“ an der Lutherstraße werden die „Bacardi Razz Mojitos“ ebenfalls fast ausschließlich Gruppenweise ausgegeben. Obwohl der Cocktail eigentlich zum Mitnehmen ist, lassen sich dennoch einige Feiernde auf den Barhockern nieder. Manch ein Gast kann sich sogar über Wunderkerzen an dem Getränk freuen. Schließlich werden im „Merengue“ Geburtstage speziell gewürdigt.

Dass der Cocktail im „Matchball“ an der Jahnhalle erst ab 22 Uhr ausgeschenkt wird, stößt bei vielen Teilnehmern auf Unverständnis. Das grasgrüne Getränk schmeckt den meisten dann trotzdem. Das Café Mirage an der Hauptstraße verteilt den Klassiker „Tequila Sunrise“, der nicht den Geschmack jeden Teilnehmers trifft. Der 18-jährige Peter trinkt den Cocktail aber gerne. „Nur etwas kälter hätte er sein können.“

Die letzte Station auf der Tour führt die Teilnehmer ins Key West. Der dort ausgeschenkte „Mai Tai“ kommt zwar vorgemixt aus dem Kühlschrank, schmeckt aber trotzdem. Um drei Uhr nachts leert sich die Tanzfläche. Schließlich begann die fünfte Cocktailtour wie immer um 19 Uhr. Aber die nächste kommt bestimmt.

 
 

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