Bus-Unternehmer Killer kommt später nach Witten

Alles noch eine Brache: Bus-Unternehmer Peter Killer auf seinem Grundstück auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Ost in Witten, das er im Dezember 2014 von der BEG gekauft hat. Foto: Walter Fischer / Funke Foto Services
Alles noch eine Brache: Bus-Unternehmer Peter Killer auf seinem Grundstück auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Ost in Witten, das er im Dezember 2014 von der BEG gekauft hat. Foto: Walter Fischer / Funke Foto Services
Foto: Fischer
Der Wengeraner Bus-Unternehmer Peter Killer wird erst Mitte 2016 mit seinem Betrieb auf das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Ost ziehen.

Witten.  Eigentlich wollte er schon im September auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Ost den Grundstein für seinen neuen Firmensitz legen. „Jetzt wird es wohl Dezember oder Januar“, sagt Peter Killer. Der Bus-Unternehmer aus Wengern, der mit seinem Betrieb nach Witten umziehen wird, will seinen neuen Firmensitz nicht mehr mit einem Generalunternehmer bauen. „Das ist zu teuer. Aber jetzt muss ich erst einmal Angebote von den einzelnen Gewerken einholen. So was kostet Zeit.“

Im Dezember vergangenen Jahres hatte Killer eine Fläche von rund 6400 Quadratmetern von der Essener Bahnflächenentwicklungsgesellschaft (BEG) gekauft, die das gesamte rund 15 300 Quadratmer große Areal des einstigen Güterbahnhofs im Auftrag der Deutschen Bahn AG vermarktet.

Auf dem Gelände entsteht eine Bushalle und eine Tankstelle

Die Essener Investorengruppe Domus GmbH & Co. KG baut auf dem Gelände an der Pferdebachstraße, gegenüber der Schlachthofstraße, bereits ein neues Ärztezentrum, das ab Mai kommenden Jahres bezugsfertig sein soll. Größter Mieter wird die Wittener Dialyse-Praxisklinik von Dr. Dimitri Zolotov und Dr. Thomas Schietzel sein.

Peter Killer, Chef von Killer Citybus, möchte hinter dem Ärztezentrum eine Omnibushalle bauen, außerdem einen Reparaturbetrieb für seine Fahrzeuge, eine Tankstelle und eine Waschanlage für die Busse. Sein Firmengrundstück endet am Rheinischen Esel.

Viele Fahrer aus Witten

Seinen Umzug von Wetter nach Witten begründet der 50-Jährige vor allem mit einer besseren Anbindung an seine Kundschaft. Denn Killer fährt im Auftrag von Bogestra und VER in Witten und Dortmund. Außerdem beschäftigt er zwischen 35 und 40 Fahrer, „von denen auch viele in Witten wohnen“.

Der Unternehmer hofft, Mitte nächsten Jahres mit seinen Fahrzeugen am neuen Standort zu sein. Auf einen genauen Monat will er sich nicht festlegen. „Das kann man nicht. Beim Bauen kann es immer Verzögerungen geben.“ Was ihn freut: Seine bisherige Fahrzeughalle an der Osterfeldstraße in Wengern übernimmt sein dortiger Nachbar, die Firma Bleistahl, ein Automobilzulieferer. „Bleistahl nutzt die Halle als Lager- und Logistikfläche.“

Bau wird viergeschossig

Reinhold Schaefers, Projektleiter des neuen Ärztezentrums, sagte am Mittwoch, dass das Gebäude viergeschossig werde. Bislang hatte man dreigeschossig geplant. „Der Grund ist, dass es Mietinteressenten gibt.“ Neben der Dialyse-Praxisklinik seien bereits vier weitere Mieter gefunden worden. „Eine chirurgische, eine urologische und eine dermatologische Praxis, außerdem eine Praxis für Physiotherapie.“ Für die Apotheke im Gebäude gebe es mehrere Interessenten.

 
 

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