Bündnis will Lärm an A 44 messen

Lärm von der Autobahn regt Anwohner auf.
Lärm von der Autobahn regt Anwohner auf.
Foto: WAZ FotoPool
Anwohnerbeschwerden über Lärm an der A 44 häufen sich. Messungen sollen klären, ob an einigen Stellen Schutzwälle aufgebaut werden.

Witten..  Nach Lärmschutz an der A 44 fragt die Koalition. Es gebe teils massive Anwohnerbeschwerden. Die Verwaltung soll klären, ob an einigen Stellen Schutzwälle oder –wände erforderlich sind. Straßen NRW soll Messungen veranlassen, ob die zulässigen Werte überschritten werden. Klärungsbedarf gebe es auf Höhe des Gewerbegebiets Wullener Feld sowie im Bereich Sonnenschein zwischen den Abfahrten Stockum und Annen.

Gerade „Am Borchholz“ (Bereich Sonnenschein) klagten Bürger. Vor allem an den Wochenenden sei es laut, da auf diesem gut ausgebauten Streckenabschnitt schnell gefahren werde. Besonders betroffen seien auch die Anwohner der Straßen Kampheuershof und im Wullen (bis Vöckenberg) sowie der Stockumer Straße.

Schall in angrenzenden Straßen

Im letztgenannten Bereich könnten auch die Bewohner anliegender Straßen noch den Autobahnlärm hören. Der Streckenabschnitt liege in einer Senke und der Schall ziehe in die angrenzenden Straßen.

Zudem, so die Stockumer SPD-Ratsfrau Birte Güting, sei das Verkehrsaufkommen auf der A 44 durch den Spurenausbau auf der A 43 gewachsen. Das bringe natürlich auch mehr schwere LKW auf die Strecke. Auch aus Sicht der CDU sollte darum dringend geprüft werden, ob die Lärmbelästigung für die Anwohner das gesetzliche zulässige Maß inzwischen überschreitet.

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