Bewerber für 500 Ausbildungsplätze gesucht

Die Initiatoren werben für die Wittener Nacht der Ausbildung (v.li.): Frederik Westhoff, Klaus Völkel, Dirk Becher, Gunnar Dachrodt, Rainer Altenberend, Anke England, Lars König und Christian Kolb.
Die Initiatoren werben für die Wittener Nacht der Ausbildung (v.li.): Frederik Westhoff, Klaus Völkel, Dirk Becher, Gunnar Dachrodt, Rainer Altenberend, Anke England, Lars König und Christian Kolb.
Foto: Funke Foto Services
Am 1. Juli findet die Wittener Nacht der Ausbildung statt. 26 Unternehmen stellen über 40 Berufe vor und bringen 500 offene Ausbildungsplätze mit.

Witten.  Der Einstieg in die Berufswelt fällt jungen Menschen nicht immer leicht. Dies liegt auch daran, dass es vielen an einem Überblick über das Angebot fehlt. Um Schulabsolventen bei der Suche nach dem geeigneten Beruf zu helfen und um eigene Nachwuchskräfte zu finden, laden Unternehmen und Institutionen zur Wittener Nacht der Ausbildung ein. Deren fünfte Auflage findet am Freitag, 1. Juli, ab 16 Uhr auf dem Gelände der Karriere-Werkstatt der Deutschen Edelstahlwerke statt.

Das große Ankündigungsplakat ist kaum zu übersehen: Seit einigen Tagen werben die Organisatoren mit einem großen Banner an der Vorderseite der Stadtgalerie für die Veranstaltung. Angebracht wurde es von der Feuerwehr, die auch mit einer Drehleiter aushalf.

Feuerwehrmann – was er für Aufgaben hat, meinen viele junge Leute zu wissen. Andere Berufe und das, was sie aus- und interessant macht, sind weniger bekannt. So wird am 1. Juli neben den bewährten Adressen auch der eine oder andere „Geheimtipp“ in der Karriere-Werkstadt über sein Angebot informieren. 26 Aussteller wollen über 40 Ausbildungsberufe vorstellen.

Azubis werden über ihre Erfahrungen in Firmen berichten

Und sie bringen rund offene 500 Ausbildungsplätze mit – für Schulabgänger, die im kommenden Jahr ins Berufsleben einsteigen möchte. Außerdem gibt es noch einige Restplätze für das jetzige neue Ausbildungsjahr, das am 1. August beginnt.

„Die Unternehmen bieten den Besuchern die Möglichkeit, sich direkt aus erster Hand Informationen über die zum Teil sehr unterschiedlichen Ausbildungsangebote zu verschaffen“, sagt Gunnar Dachrodt, Geschäftsführer der Karriere-Werkstatt. „Hierzu stehen ihnen zum einen die Ausbildungsverantwortlichen der Unternehmen zur Verfügung, zum anderen aber auch Auszubildende, die sozusagen auf Augenhöhe über ihre Erfahrungen berichten können.“

Ausbildungsplätze vor der Haustür

Die Karriere-Werkstatt und die Deutschen Edelstahlwerke sind Teil des Organisationsteams, dem darüber hinaus die Stadtwerke, die Sparkasse Witten, die IHK Mittleres Ruhrgebiet sowie die Wirtschaftsförderung der Stadt Witten angehören. Angesprochen werden sollen mit der Veranstaltung Absolventen aller Schulformen.

Diese bekommen nicht nur einen Einblick in unterschiedliche Berufe aus verschiedenen Branchen, sondern auch in die Vielfalt der Unternehmenslandschaft der Stadt. Denn: Die Aussteller kommen alle aus Witten oder der unmittelbaren Umgebung. Die Ausbildungsplätze befinden sich somit direkt vor der Haustür. „Der Unternehmensstandort Witten verfügt sogar über Weltmarktführer in seinen Reihen, die aber in der Öffentlichkeit und erst Recht unter den jungen Menschen zum Teil eher einen geringen Bekanntheitsgrad haben“, sagt Gunnar Dachrodt.

Klaus Völkel, seitens der Stadt unter anderem für die Universitätsentwicklung zuständig, betont die Bandbreite der Berufe, die dargestellt werden. „Präsentiert werden Ausbildungen in der Industrie oder bei Finanzdienstleistern. Aber auch Bürokaufmänner werden gesucht.“

 
 

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