Bekannte Ausstellung „Deine Anne“ kommt nach Witten

„Es ist an der Zeit, dass die Anne- Frank-Ausstellung nach Witten kommt“, sagt Gerhard Koch, Schulleiter des Wittener Schiller-Gymnasiums. Ende November ist es so weit: Für drei Wochen stehen die blauen Infotafeln über das Leben von Anne Frank in der Aula des Schiller-Gymnasiums. Neben öffentlichen Führungen am letzten Novemberwochenende (29. und 30. November) wird auch ein Rahmenprogramm angeboten. Nach Witten holte die Ausstellung der Verein für Kinder und Jugendförderung Witten-Annen.

Dreißig Oberstufenschüler führen die Gäste durch die Ausstellung und versorgen sie mit Informationen: Die Person Anne Frank, der Holocaust, aber auch Diskriminierung und Ausgrenzung in der Gegenwart sind Thema. „Die jungen Menschen werden daran wachsen“, ist Schulleiter Koch überzeugt. Zur Vorbereitung fuhren die ausgewählten Gymnasiasten ins „Anne Frank Haus“ nach Amsterdam. „Sie erklären den Besuchern dann Anne Franks Lebensabschnitte“, sagt Michael Lüning vom Jugendamt. Was erlebte Anne Frank in ihrem Versteck in Amsterdam? Wie hielt sie die letzten Monate bis zu ihrem Tod im KZ Bergen-Belsen aus?

Anne-Frank-Tagebuch als Basis

„Grundlage der Ausstellung ist das bekannte Tagebuch“, so Lüning. Finanziert wurde das Projekt durch Fördermittel vom Bundesprogramm „Toleranz fördern“. Vor allem Schulklassen und andere Gruppen sollen die Ausstellung besuchen können: Vom 1. bis 18. Dezember ist die Aula in der Breddestraße nur wochentags und nur für angemeldete Gruppen geöffnet. Nach Witten kommt auch Anne Franks letzter Verwandter: Buddy Elias und seine Frau Gertrude reisen aus Basel für einen Zeitzeugen-Vortrag im Haus Witten an.

 
 

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