Bauantrag für Wittener Museums-Anbau soll im Mai erfolgen

Ein Anbau an das Märkische Museum soll die Stadtbücherei aufnehmen.
Ein Anbau an das Märkische Museum soll die Stadtbücherei aufnehmen.
Foto: Dietmar Wäsche / WAZ Fotopool
Der Verwaltungsrat des Wittener Kulturforums tagte und informierte zum geplanten Anbau an das Märkische Museum an der Husemannstraße. Dieser soll später die Stadtbücherei beherbergen. Zum Kulturentwicklungsplan gibt es weiterhin Gesprächsbedarf.

Der Anbau an das Märkische Museum rückt näher: Wie auf der letzten Sitzung des Verwaltungsrats des Kulturforums bekannt wurde, soll bis spätestens Ende Mai der Bauantrag eingereicht werden. „Vielleicht gelingt es uns auch, den Zeitplan noch etwas zu straffen“, gibt sich Kulturforumsvorstand Dirk Steimann optimistisch.

Ortstermine mit Vermessungstechnikern seien bereits gelaufen. Ein kleines Begleitgremium aus Politikern aller Parteien des Verwaltungsrates soll das Bauvorhaben intensiv betreuen und bereits vier Wochen vor Einreichung des Bauantrags erstmals tagen.

Derweil arbeiten Bürger und Kulturforum noch an den Ergebnissen des Kulturentwicklungsplanes (KEP), bei dem Ideen und Vorschläge zur Verbesserung der Kulturlandschaft eröertert werden. Nachdem der vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe finanzierte Pilotprozess mit den öffentlichen Workshops bereits im vergangenen Jahr beendet wurde, treffen sich derzeit noch Fokusgruppen, um einzelne Aspekte zu diskutieren.

Grund für weiteren Gesprächsbedarf der KEP-Teilnehmer sah der vom LWL beauftragte Kulturberater Reinhart Richter aufgrund der besonderen kulturpolitischen Situation Wittens: Nach der Bürgerwerkstatt und dem geplatzten Bürgerentscheid zum Büchereistandort galt es, engagierte Bürger, Politiker und Verwaltungsmitarbeiter wieder in Dialog treten zu lassen. „Die Ergebnisse des Kulturentwicklungsplans sollen, wenn das von der Politik gewollt ist, abschließend in den Masterplan Kultur einfließen“, so Sonja Leidemann. Das Ergebnis soll voraussichtlich im Spätsommer oder Herbst im Verwaltungsrat vorgestellt werden.

 
 

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