Awo EN nimmt im Jahr 2011 40 Mio Euro ein

Vier von fünf Wittener Awo-Kitas - hier der Karnevalsumzug der Kindertagesstätte in Schnee vor gut zwei Wochen - sind mittlerweile Familienzentren. Foto: Walter Fischer / WAZ FotoPool
Vier von fünf Wittener Awo-Kitas - hier der Karnevalsumzug der Kindertagesstätte in Schnee vor gut zwei Wochen - sind mittlerweile Familienzentren. Foto: Walter Fischer / WAZ FotoPool
Foto: Walter Fischer

Witten.. Pünktlich zur Delegiertenkonferenz am Wochenende in Witten gab der Kreisverband Arbeiterwohlfahrt EN den Geschäftsbericht für 2008 bis März 2012 heraus.

In Witten fällt vor allem die Umstrukturierung von vier Kindertagesstätten in Familienzentren auf. Die Mitgliederzahlen der Awo EN sind um zehn Prozent gesunken.

Organisiert in 31 Ortsvereinen, davon zehn in Witten, hat die Awo EN um die 4000 Mitglieder. 779 arbeiten als Hauptamtliche. 2008 waren es noch 675. Die Einnahmen der Arbeiterwohlfahrt Ennepe-Ruhr sind von 35 Mio Euro im Jahr 2008 auf knapp 40 Mio in 2011 gestiegen.

Davon entfallen über 31 Mio auf Zuschüsse. Durch den Personalanstieg haben sich die Kosten dafür in den letzten vier Jahren um 5,36 Prozent auf knapp 28,5 Mio erhöht. Das bedeutet für 2011 eine Steigerung von 1,5 Mio.

In Witten wurde neben den Kindertagesstätten, die zu Familienzentren ernannt worden, auch das „Haus im Park“ erweitert. Die Einrichtung bietet eine Anlaufstelle für Menschen mit Suchtproblemen. Dort ist die Zahl der Beratungssuchenden seit 2008 von 383 auf 583 gestiegen. Insgesamt wurden seit 2008 1795 Menschen betreut.

Seit 2011 arbeitet nun auch eine Pädagogin als Teilzeitkraft im „Haus im Park“. Außerdem konnte die Awo EN mit der Aids-Hilfe EN 2011 einen Spritzenautomaten an dem Gebäude im Lutherpark aufstellen, der regelmäßig von Suchtkranken genutzt wird. Zudem kann man alte Spritzen gegen neue im „Haus im Park“ eintauschen. 2011 wurden 5300 Spritzen und mehr als 14 000 Nadeln eingetauscht.

Förderung von Kindern

Der Kreisverband kümmert sich besonders um die Förderung von Kindern. In den Projekten „KidS“ (Kinder in der Schule) und „KinGs“ (Kinder in der Ganztagsschule), in denen Schüler bis 13 Uhr bzw. bis 16 Uhr betreut werden, kommen 2000 Kinder unter. In Witten hat das KidS-Projekt im Jahr 2011/2012 140 Schüler an der Brenschenschule, der Dorfschule Heven, Hüllbergschule und der Rüdinghauser Grundschule untergebracht. Im KinGs-Projekt werden 644 Kinder an acht Schulen betreut.

 
 

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