Ausgezeichnetes Engagement

Witten..  Seit nunmehr zwei Jahren verleiht der Rotary Club Witten-Hohenstein den Wittener Jugendpreis. Aus zahlreichen Vorschlägen verschiedener Vereine wählte die Jury (Ulrich Hasenohr, Prof. Lutz Neugebauer und Dr. Uwe Weber) die besten Projekte junger Wittener aus.

Im Vordergrund stehe dabei das uneigennützige soziale Engagement, von dem auch Dritte profitieren könnten, erklärte Jurymitglied Ulrich Hasenohr. So wurde in diesem Jahr die Wittener DLRG-Jugend in ihrer Gesamtheit mit dem ersten Platz (750 Euro) ausgezeichnet. „Viele denken, wir würden nur schwimmen gehen. Aber in der DLRG zu sein, bedeutet viel mehr als nur Sport zu treiben“, erzählt Laura Günther, die den Preis stellvertretend mit Florian Heringhaus entgegennahm. Die über 1000 Mitglieder, die in vier Wittener Ortsgruppen organisiert sind, unterstützen nicht nur den Rettungswachdienst, sondern leiten darüber hinaus auch Schwimmkurse, organisieren Zeltlager oder bieten Weiterbildungsangebote an.

Den zweiten Preis (500 Euro) erhielt Sebastian Ludwig (20), der sich in der Gemeinde St. Marien ehrenamtlich bei der Caritas als Pfadfinder-Gruppenleiter und für die ungarische Partnergemeinde engagiert.

Der dritte Platz (250 Euro) ging an Benedikt Sendlinger (19), Mitglied des Kinder- und Jugendparlaments.

Außerdem gab es erstmals einen Ehrenpreis (100 Euro), den die siebenjährige Lilith Söndgen erhielt. Als eines der jüngsten Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes sammelte sie Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe von Haiti.

 
 

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