Aus der Traum vom Wittener Oldtimer-Treffen 2015

Fällt diesmal flach: Das sonst so beliebte  Oldtimer-Festival auf  Zeche Nachtigall in Witten. Foto: Walter Fischer
Fällt diesmal flach: Das sonst so beliebte Oldtimer-Festival auf Zeche Nachtigall in Witten. Foto: Walter Fischer
Foto: Fischer / WAZ FotoPool
Es scheint nun endgültig: Das beliebte Oldtimer-Treffen auf Zeche Nachtigall in Witten gibt es in diesem Jahr nicht. Grund ist der parallel stattfindende Ruhrtaltriathlon.

Witten.. Die Enttäuschung bei Oldtimer-Liebhabern und den Museumsbetreibern dürfte groß sein. Auch das letzte bisschen Hoffnung für die im Januar abgesagte Veranstaltung ist dahin: „Wir sind mit dem Thema für dieses Jahr durch“, sagt Michael Kuhlmann, Mitorganisator des Oldtimer-Treffen auf Zeche Nachtigall in Witten.

Grund ist der Ruhrtaltriathlon am 16. August

Der Grund ist eine Parallelveranstaltung des Triathlon Teams Witten (TTW), der Ruhrtaltriathlon am 16. August. Wegen des Triathlons hätte das Oldtimertreffen zu einer „Kompromissveranstaltung“ werden müssen. So habe man von städtischer Seite den Oldtimer-Freunden mitgeteilt, dass die Radwege und die Fährverbindung nicht zur Verfügung stünden – das wäre für die Anreise der Besucher möglicherweise problematisch geworden. „Gerüchten nach wird jetzt vielleicht doch nicht so viel gesperrt“, so Kuhlmann. Und weiter: „Im Dezember wollten wir aber keine Kompromisse.“

Das Stadtmarketing habe die Entscheidung der Organisatoren, das Treffen abzusagen, damals so hingenommen. An der Sachlage hat sich seit Januar wohl nur wenig geändert. Zwar könnten Zeche Nachtigall und Zeche Theresie gerne einen runden Tisch bei der Bürgermeisterin einberufen, ändern würde das aber nichts: Die Organisation liegt seit Januar auf Eis, jetzt sei es zu spät, um damit wieder anzufangen. „Wir werden aber unsere ganze Energie für das nächste Jahr einsetzen“, verspricht Michael Kuhlmann.

Fähre fährt auf jeden Fall

Unverständnis herrscht bei den Triathlon-Organisatoren: „Wir haben gemeinsam versucht, die Kuh vom Eis zu holen“, sagt Thomas Fehrs vom TTW. Aus seiner Sicht wären Triathlon und Oldtimertreffen parallel durchführbar gewesen. „Es bestehen ja überhaupt keine Berührungspunkte. Und wir sprechen sogar unterschiedliche Besuchergruppen an“, so Fehrs. Die Radwege seien vom Triathlon nicht betroffen. Und die Fähre? „Wir fahren auf jeden Fall“, sagt Kapitän Christoph Heemann. Und Fehrs: „So wie vor zwei Jahren auch.“

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