Arbeitsuchende führen Tragödie auf

Bei einem Wochenend-Workshop erarbeiten 20 ehemalige Job-Act- Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen ihre Version der griechischen Tragödie „Die Orestie“ nach dem Dichter Euripides und führen sie im ehemaligen Café Leye an der Bahnhofstraße 13 auf. Und zwar an diesem Sonntag zwischen 16 und 17 Uhr. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist kostenlos.

Die Projektfabrik führt Job-Act seit dem Jahr 2005 durch. Zielgruppe sind Arbeitsuchende. Das Projekt verbindet theaterpädagogische Methoden mit klassischem und kreativem Bewerbungsmanagement. So wird laut Veranstalter eine Verbindung zwischen nachhaltiger Persönlichkeitsentwicklung und effektiver Stellensuche geschaffen.

Der Workshop am kommenden Wochenende findet im Rahmen eines Nachbetreuungsprogramms statt, das sich an fünf Job-Act-Projekte anschloss und das von einer Stiftung finanziert wird. Das Nachbetreuungsprogramm ermöglicht den Teilnehmern auch über das Projektende hinaus sowohl die Fortführung der künstlerischen Arbeit, als auch die Inanspruchnahme von Unterstützung in vielen Fragen rund um die Ausbildung und um ausstehende Bewerbungen.

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