Aktionsbündnis Witten protestiert gegen „Verschwörungswahn“

Der Journalist Jürgen Elsässer, hier bei einer Montagsdemonstration von Pegida, gehört zu den umstrittenen Rednern beim „1. Alternativen Wissenskongress“ am 22. März in Witten. Seine Kritiker halten ihn für einen Verschwörungstheoretiker und Rechtspopulisten.Foto:imago stock&people
Der Journalist Jürgen Elsässer, hier bei einer Montagsdemonstration von Pegida, gehört zu den umstrittenen Rednern beim „1. Alternativen Wissenskongress“ am 22. März in Witten. Seine Kritiker halten ihn für einen Verschwörungstheoretiker und Rechtspopulisten.Foto:imago stock&people
Foto: imago/IPON
Ein Aktionsbündnis fast aller örtlicher Parteien ruft zum Protest gegen den „1. Alternativen Wissenskongress“ am 22. März im Saalbau auf.

Witten.  Gegen den für den 22. März im Saalbau geplanten „1. Alternativen Wissenskongress“ hat sich ein Aktionsbündnis örtlicher Parteien gegründet. „Witten gegen Verschwörungswahn“, nennt sich die Initiative.

Sie will am Sonntag, 22. März, gemeinsam Flagge zeigen. Wie berichtet, hatte zunächst die AfD den umstrittenen Kongress geplant, zu dem angebliche Verschwörungstheoretiker und Rechtspopulisten eingeladen wurden. Inzwischen ist die AfD offiziell ausgestiegen, zu den Initiatoren sollen aber weiterhin Mitglieder aus den Reihen der „Alternative für Deutschland“ gehören.

Viele Ratsparteien schließen sich Aktionsbündnis an

SPD, Grüne, Piraten, WBG, Linke, Witten Direkt, Bürgerforum, Jusos, Junge Union, Grüne Jugend, Ring Politischer Jugend und „Die Partei“ haben sich dem Bündnis gegen den Kongress angeschlossen. Sie wollen sich am Sonntag, 22. März, um 9.30 Uhr auf dem Rathausplatz treffen, um von dort aus zum Saalbau zu ziehen. Dort ist eine Kundgebung geplant. Es ist mit einem größeren Polizeiaufgebot zu rechnen.

 
 

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