40 Meter unter der Erde in Not geraten

Der Rettungswagen des DRK Witten am Koepchenwerk in Herdecke.
Der Rettungswagen des DRK Witten am Koepchenwerk in Herdecke.
Witten/Herdecke. Wittener DRK-Rettungswagen und Rettungssanitäter beteiligt an Arlarmübung im Koepchenwerk.

Mit seinem am Herdecker Krankenhaus stationierten Rettungswagen und den ehrenamtlichen Rettungssanitätern Andreas Wenzel und Martin Opitz war das DRK Witten an einer erfolgreichen Rettungsübung in Herdecke beteiligt.

Bedingt durch die unterirdische Turbinenanlage gibt es im Koepchen-Werk (Pumpspeicherwerk) am Hengsteysee ein 10. Untergeschoss. Dort war – so die Aufgabe der Übung – ein RWE-Mitarbeiter in Not geraden. Wegen eines angeblichen Kabelbrandes durfte der Aufzug nicht genutzt werden. Der Alarm lief über den Piepser des in Not geratenen Mannes über die RWE-Zentrale an der Mosel. Der Rettungswagen des DRK war als erster vor Ort. Unter Atemschutz holten Herdecker Feuerwehrmänner den „Verletzten“ dann aus 40 m Tiefer über die Treppe nach oben – eine enorme Kraftanstrengung. Die DRK-Männer probten die Übernahme des „Verletzten“. Außerdem betreuten sie einen der Feuerwehrmänner, der leichte Kreislaufbeschwerden hatte. Fazit von Thorsten Knopp (DRK Witten): „Eine solche Übung stärkt die Zusammenarbeit im richtigen Leben.“

 
 

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