30 WAZ-Leser trafen sich auf dem Hohenstein in Witten

Bester Dinge waren die Leser, die die WAZ am Sonntag (28.6.) zu einem Frühstücksbüfett und anschließenden Spaziergang auf den Hohenstein eingeladen hatte.
Bester Dinge waren die Leser, die die WAZ am Sonntag (28.6.) zu einem Frühstücksbüfett und anschließenden Spaziergang auf den Hohenstein eingeladen hatte.
Foto: Kai Kitschenberg
Einen herrlichen Sonntagmorgen verbrachten gut 30 WAZ-Leser auf dem Hohenstein. Nach einem Frühstück gab es wichtige Anregungen bei einem Spaziergang.

Witten..  War das ein herrlicher Sonntagmorgen! Rund 30 treue WAZ-Leser genossen mit unserer Zeitung ein Frühstück in Haus Hohenstein. Bei dem anschließenden Rundgang mit dem Heimatverein wurde der Ruf nach Wiederherstellung alter Sichtachsen laut.

Irene Rumpler, die als Vorstandsmitglied des Vereins für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark die Führung übernommen hatte, zeigt alte Fotos. Sie zeigen eindrucksvoll, wie das damalige Parkhotel Hohenstein als Mittelpunkt in der malerischen Landschaft oberhalb der Ruhr angelegt worden war und von Bäumen gesäumte Wege auf das Gebäude zuführen. Diese Blickachsen seien leider nicht mehr zu sehen, sagt Irene Rumpler. So sei beispielsweise der Weg vom Haarmannstempel zu dem Gebäude zugewuchert.

Alte Sichtachsen wiederherstellen

„Man bräuchte nur ein paar Büsche wegzureißen“, meint Wolfgang Lippert, ebenfalls Mitglied des Heimatvereins, dann ließen sich solche Sichtachsen wieder herstellen. „Die Bäume stehen ja noch in Reih und Glied.“ Solche Blickachsen würden auch das Haus Hohenstein wieder stärker betonen, sagt Irene Rumpler. Der zuständige Mann beim Grünflächenamt, Bernd Ammersilge, sei sicher dafür aufgeschlossen, diese alten Sichtachsen wieder zu öffnen, erklärt Leser Helmut Lattemann, der Bezirksverbandsberater bei den Kleingärtnern ist.

Der 72-Jährige gehörte am Sonntag zu den treuen Lesern, bei denen sich unsere Zeitung – exemplarisch für viele andere – einfach mal bedanken wollte. Gestern zu Ferienbeginn war dazu eine gute Gelegenheit. Die Vögel zwitscherten, es ging ein leichter Wind, es war schön warm – und drinnen im Haus war ein leckeres Frühstücksbüfett aufgebaut. Nach einem Begrüßungssekt entwickelten sich bei Kaffee, Rührei und Marmeladenbrötchen schnell muntere Gespräche – über die Zeitung, und, natürlich, über Witten. Ob jüngere oder ältere Leser: Sie eint die Liebe zur Stadt, mit der man aber auch mal kritisch umgehen darf.

„Das war unser erster alpiner Skihang“

So wurde der Lokalteil nicht nur für seine Mischung, sondern auch die Hintergrundberichterstattung über die Politik gelobt, insbesondere die große Koalition. Interessant wäre mal ein Überblick, „wie sich die Parteien in den letzten zehn Jahren zerlegt haben“, meint Helmut Lattemann. Es sei gut, dass die Zeitung immer wieder über Ehrenamtliche berichte. Leserin Erika Hoffmann (65): „Dann kommen auch immer wieder welche neu dazu.“

Zurück in die Natur: Beim Spaziergang über den Hohenstein durfte ein Abstecher zum Bergerdenkmal natürlich nicht fehlen. Unser heutiger Fotograf, in Düsseldorf zu Hause, ist erschlagen von der tollen Aussicht hoch über der Ruhr. Da müssen sich die Leser glatt noch einmal zum Gruppenfoto aufstellen. Beim Blick zurück auf die große Wiese schwelgt der ein oder andere ältere Wittener in Erinnerungen: „Das war unser erster alpiner Skihang“, sagt Volker Hartwig (70). Nun, diesmal lag kein Schnee und die Sonne strahlte. Was für ein wunderschöner Sonntag!

EURE FAVORITEN