Zeltfestival Ruhr - zwei Euro fürs Parken im Matsch

Annette Kreikenbohm
Das Zeltfestival Ruhr am Kemnader See in Bochum und Witten. Foto: Ingo Otto
Das Zeltfestival Ruhr am Kemnader See in Bochum und Witten. Foto: Ingo Otto
Foto: Ingo Otto / WAZ FotoPool

Bochum/Witten/Hattingen. Heribert Reipöler ist einer der drei Veranstalter des Zeltfestivals Ruhr. Im Drei-Fragen-Interview äußert sich der 48-Jährige zur Parkplatzsituation am Festivalgelände.

Frage: Über 45 000 Konzerttickets wurden bislang fürs Zeltfestival verkauft. Das macht eine Menge Besucher pro Abend – von denen viele mit dem Auto kommen. Wie ist die Parkplatzsituation?

Heribert Reipöler: 45 000 Besucher klingt zunächst extrem viel. Geteilt durch 17 Tage sind das ca. 2500 Konzertbesucher am Tag. Die Freizeitgesellschaft Kemnade hat ein Parkleitsystem erstellen lassen, das nahezu 3000 Parkplätze einbezieht, die unsere Gäste nutzen dürfen. Da diese Flächen aber auch den Besuchern des Freizeitbades und des Sees zustehen, hat der ortsansässige landwirtschaftliche Betrieb Nordhoff weitere Ausweichflächen für 1500 Pkw ausgewiesen. Trotzdem ist die Situation immer noch angespannt, so dass wir glücklich sind, im nächsten Jahr auf einen weiteren großen Parkplatz (vis-a-vis zum ZFR) zurückgreifen zu können.

Manche regen sich über die Gebühr von zwei Euro fürs Parken auf der matschigen Weide auf. Warum wird die fällig?

Normalerweise handelt es sich bei den Flächen um bewirtschaftete Futterwiesen. Nordhoff schafft hier auf eigene Rechnung Ausweichparkplätze und bewirtschaftet diese mit eigenem Personal. Die Großwetterlage hat leider dazu geführt, dass einige Wiesenflächen abends zum Teil schwer zu befahren sind. Hier hat Nordhoff einen hauseigenen Notdienst eingerichtet, um den Gästen zu helfen.

Die Alternative?

Nutzen Sie bitte als Besucher aus der Nähe den öffentlichen Personennahverkehr (Kombiticket) und die etwas entfernteren Parkplätze am Kemnader See.