In der Kürze liegt die Würze bei den H-Blockx

Die H-Blockx rockten das Zeltfestival Ruhr in Bochum - mal wieder.
Die H-Blockx rockten das Zeltfestival Ruhr in Bochum - mal wieder.

Bochum.. Still ist es um die H-Blockx geworden. Dabei passen ‚still’ und ‚H-Blockx’ so gar nicht zusammen. Das bewies die Band aus Münster am Dienstag beim Zeltfestival Ruhr in Bochum beim kurzen und knalligen Konzert.

H-Blockx, Teil 1

H-Blockx, Teil 1
David Nienhaus / Frank Beilenhoff

Die Bühne eingenebelt, die Stroboskope zucken wie wild, und aus den Boxen donnert P. Diddys „Bad Boy For Life“. Die Zuschauer kommen einen Moment ins Grübeln, ob sie sich nicht im Zelt geirrt haben, da betreten die H-Blockx gewaltig die Bühne mit einem Remix von „Risin’ High“.

Es sollte ein Herbst-Gewitter werden, was die fünf Männer aus Münster ablieferten am Dienstagabend beim Zeltfestival Ruhr in Bochum. Heftig und kurz. „Wenn schon nicht in der Zeche, dann eben hier“, begrüßte Frontmann Henning Wehland das Bochumer Publikum, in Erinnerung an die unvergesslichen Auftritte in dem kleinen Bochumer Schuppen an der Zeche Prinz Regent. Auch dort trieben die deutschen Vorreiter des Crossovers die Menge zur Ekstase.

Bochum - you got the power

Drei Jahre nach ihrer letzen Platte zeigten die Rocker aus „Monsta City“ Münster, dass sie nichts verlernt und ihre Fans immer noch komplett im Griff haben. Mit einem „Best of“ aus alten Songs wie „Move“ und „Little Girl“ bis hin zu neueren Stücken wie „The Power“, „Celebtrate Youth“ und „Countdown To Insanity“ brachten die H-Blockx das nicht ausverkaufte Zelt zum Schwitzen. „Bochum ist ein Bank“, lobte Wehland die Fans, war es für die H-Blockx doch etwas riskant, nach so langer Pause einfach ohne neues Album wieder die Bühne zu betreten. Aber „Bochum ist ein Grund, warum es uns als Band überhaupt noch gibt“, versicherte Wehland stolz. Und nach so einem Liebesgeständnis feierte es sich gleich noch besser. Nach „How Do You Feel?“, „Step Back“ und „Revolution“ bettelte Bochum nach einer guten Stunde um Zugabe. 15 Minuten legten die Musiker noch drauf, und mit „Ring Of Fire“ verabschiedete die Band sich dann endgültig von der Bühne.

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Ob der kurze Auftritt der Grippe von Bassist „Gudze“ Hinz geschuldet war, der mit 40 Grad Fieber die Bühne rockte, wissen wir nicht, aber an diesem Abend lag in Kürze die Würze.

„Habt ihr nix Neues?“, rief ein Fans in der dritten Reihe mitten im Konzert Richtung Bühne. Mit einem lockeren Spruch konterte Sänger Wehland und versprach, dass die H-Blockx 2011 zurückkehren. Ganz sicher nach Bochum. Entweder auf das Zeltfestival Ruhr oder – sicherlich wieder unvergesslich - in der Zeche.

 
 

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