Verschiedene Stile knallbunt gemixt

Vorbereitungstreffen für die Ausstellung in der WAZ-Kulturoffensive: Schon bei den Planungsgesprächen hatten die Mädchen und Frauen mächtig Spaß. Ganz vorne im Bild die Initiatorin Angela Feller. Foto:Gero Helm
Vorbereitungstreffen für die Ausstellung in der WAZ-Kulturoffensive: Schon bei den Planungsgesprächen hatten die Mädchen und Frauen mächtig Spaß. Ganz vorne im Bild die Initiatorin Angela Feller. Foto:Gero Helm
Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services
„Frauen malen Frauen“ in der WAZ-Kulturoffensive. Ausstellung zum Internationalen Frauentag mit knapp 20 Frauen zwischen neun und 74 Jahren

Wenn Frauen eine tolle Idee haben, tun sie diese gern kund. Genau so hat es Angela Feller gehalten, die zunächst im engeren Kreis erzählt hat, dass sie Spaß daran hätte, zum Internationalen Frauentag eine besondere Ausstellung auf die Beine zu stellen. Gedacht, gesagt, eingestielt. Aus dem engeren Kreis wurde ein immer größerer. Knapp 20 Frauen und Mädchen im Alter zwischen neun und 74 Jahren laden ab Dienstag, 8. März, ein zur Premiere und gleichzeitig zur Vernissage der Schau „Frauen malen Frauen“. Diese findet in der WAZ-Kulturoffensive, Hüller Straße 7, statt.

Angela Feller schwebte vor, dass Frauen, gleich, ob sie malen können oder nicht, Frauen darstellen. Ob sich selbst, ob eine Freundin, ob skurril, abstrakt oder nah an der Realität, ob als Aquarell, in Pastell oder mit Buntstift, ob als Collage oder mit Wasserfarben.

Mit dabei ist Birte Meier-Brodkorb (46). Sie sagt: „Ich bin total gespannt auf das Projekt.“ Geboren in Mannheim, zog sie der Liebe wegen ins Revier. Jetzt ist sie – verheiratet, drei Kinder – erst einmal Familienfrau. Zwischenzeitlich geht sie ihrem Beruf als Sportlehrerin nach. Und sie malt: „Das mache ich, wenn ich ein schönes Motiv sehe und mich die Muse küsst.“

Auch beteiligt ist Vanessa Tschöpel (21) aus Mönchengladbach. Sie studiert an der Hochschule Niederrhein Textil- und Bekleidungstechnik, Schwerpunkt ist Textilmanagement. Sie will auch ein Werk zur Schau beitragen.

Aus Spaß an der Freud’

Simone Schäfer-Gresch (50) aus Wesel ist vielseitig. Sie hat eine Ausbildung zur Maßschneiderin und zudem klassisches Ballett gelernt. Zum ersten Mal nimmt Susanne Schöpe, 1962 in Schwelm geboren, an einer Ausstellung teil. Die Arzthelferin, die in der Psychiatrie als Stationssekretärin tätig ist, hat „keine Malerfahrung. Mein Bild ist aus Lust und Spaß an der Aktion entstanden“. Aus Spaß an der Freud’ macht auch Margitta Schmülling (69) mit. In Wilhelmshaven geboren, „male ich seit meiner Kindheit, also immer.“

In Wattenscheid schon recht bekannt sind Heidi Wehner (62), Dagmar Steinmann (66) und Edith Tesar, mit 74 Jahren die älteste Teilnehmerin bei „Frauen malen Frauen“. Sie alle gehören dem Künstlertreff Wattenscheid an. Heidi Wehner malt und gestaltet mit unterschiedlichen Materialien, erstellt auch Collagen. Schon öfter hat sie bei „WAT kreativ“ teilgenommen.

Dagmar Steinmann sagt: „Das Malen steht bei mir an erster Stelle. Mit meinem vielfältigen Wirken als Malerin – Motive sind etwa Frauen und Engel – möchte ich den Menschen Freude, Mut und Hoffnung geben.“ Edith Tesars große Leidenschaft war immer schon das Malen. Sie hat Kinderzimmerwände, Hausflure oder Partyräume gestaltet. Marion Sabine Ewald, 1953 in Bochum geboren, ist von Beruf Steuerfachgehilfin. Sie studierte Malerei und Grafik und besuchte die Meisterklasse von Prof. Sonnewend. Sie doziert im Bereich Kunst und hat mehrere Ausstellungen vorzuweisen.

 
 

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