Tannenbaumverkauf wird zum Treffpunkt

Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services

Wattenscheid..  Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr gestaltete die Katholische Kirchengemeinde in Leithe am Sonntag ihren zweiten Tannenbaumverkauf für den guten Zweck. War der Erlös vormals für den Bau einer behindertengerechten Rampe in die Kirche St. Johannes bestimmt, profitieren heuer die Jugendlichen der Gemeinde: Pfadfinder und Messdiener teilen sich den Gewinn aus dem Baumverkauf.

Damit soll zum einen das Jugendheim renoviert werden, gerade die kürzlich erst an den Start gegangenen Pfadfinder benötigen aber auch noch Materialien für die Gruppenstunden. „Wenn wir auf diesem Weg helfen können, machen wir das natürlich gerne“, betonte Christian Wilinski.

Er ist Vorsitzender des Fördervereins St. Johannes, der den Tannenbaumverkauf initiierte. Gut 25 Helfer aus dem Kreis haben am Wochenende dazu beigetragen, dass die über 100 Bäume am Sonntag nach der Messe an den Kunden gingen.

Denn es galt, nicht nur den Verkauf zu stemmen. Es war fast schon ein kleines Gemeindefest, das die Gruppe dabei ermöglicht hat. Zelte standen vor der Kirche, jede Menge Grünkohl und Glühwein kamen auf den Tisch. „Es ist uns ein Anliegen, dass neben der Tannenbaumaktion auch ein Tag der Begegnung an und in der Kirche stattfindet“, schilderte Gemeindereferentin Anke Wolf. Bis 18 Uhr standen zudem die Türen der Kirche offen, zur halben und vollen Stunde sorgte die Gemeinde für einen adventlichen Impuls. Wolf: „Hintergrund ist die Idee, in der Vorweihnachtszeit zwischendurch einmal zur Ruhe zu kommen, die Stille in der Kirche auf sich wirken zu lassen.“

Rund 1000 Euro waren es im vergangenen Jahr, die am Ende den Grundstock für den barrierefreien Zugang ins Gotteshaus legten. Nur sechs Bäume blieben damals übrig. „Die haben wir dann der Wattenscheider Tafel gespendet“, warf Anke Wolf einen Blick zurück – auf eine Aktion, die in Leithe zur Tradition werden könnte.

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